Schabbatmodus tritt in Kraft am 19.09.2014 um 18:01 Updates zu dem Ablauf der Terrorserie bei Eilat [FORTSETZUNG]… | ARO1 – Israel, der Nahe Osten & der Rest der Welt

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 20. Aw 5771

Sieben der acht ermordeten Israelis (ז”ל) bei den Anschlaegen am 18. August 2011. 

 

Ok, ich versuche eine Zusammenfassung der Terrorserie im Norden, obwohl es etwas komisch ist, ueber diese Dinge zu schreiben, waehrend sie schon wieder wie eine lang vergangenes Ereignis, wie Geschishte, aussehen, angesichts der andauernden toedlichen Raketensalven und die neuen aegyptische agressiven Toene der letzten 24 Stunden, aber da ich leider nirgends eine halbwegs ausfuehrliche Beschreibung der Vorfaelle fand, hier ein Versuch: 

 

Auch hier koennen immernoch Fehler uns Unstimmigkeiten drin sein, die hoffentlich mit der Zeit klarer werden.

Besonders problematisch, sensibel und bis jetzt ungeklaert ist die Rolle die aegyptische Soldaten bzw. aegyptische Armeeposten in den Angriffen spielten. Aegypten gibt offiziell an, dass fuenf seiner Grenzschuetzer getoetet wurden und beschuldigt schon einmal von vornherein Israel fuer dessen Tot. Es sist ziemlich klar, dass alle Terroristen aegyptische Uniformen trugen und teilweise aus aegyptischen Posten ihre Angriffe starteten, daher sollte man noch abwarten, ob diese fuenf ‘Soldaten’ Teil der Terroristen waren, beim Kampf mit den Terroristen oder durch israelischen Beschuss, die sie fuer solche hielten, getoetet wurden, aber jetzt erstmal zu dem Ablauf des Angriffs:

 

Gegen 12:00 Uhr begann ein koordinierter und weitlaeufiger Terrorangriff an der suedlichen Sinaigrenze zwischen Israel und Aegypten von 15-20 aktiv beteiligten Terroristen. Die Terroristen trugen bei ihren Angriffen die Uniformen von aegyptischen Grenzschuetzern, die wie folgt aussehen:

 

Aegyptische Grenzschuetzer in ihren typischen Tarnuniformen

 

Seit Monaten gab es in Israel einen allgemeinen Terrorhinweis ueber einen geplanten Angriff aus dem Sinai. Seit Wochen wurde dieser Hinweis konkreter und es wird berichtet (Jedijot Achronoth vom Schabbat), dass “praktisch jeder Soldat im Sueden” ueber einen bevorstehenden Angriff informiert wurde und zur Wachsamkeit aufgerufen wurde. In letzter Zeit wurde dann eine Golani-Infantrieeinheit von der Gegend um Gasa in die Gegend des Anschlags verlegt und nur vor wenigen Tagen wurden ca. 20 Kaempfer der Anti-Terror-Eliteeinheit Jamam nach Eilat verlegt. Jordanien soll Israel auch kurze Zeit davor vor einem bevorstehenden Terrorangriff gewarnt haben.

Es soll sogar die genaue Gegend des Angriffs bekannt gewesen sein, aber da Israel im Sinai nicht opperieren und kann und aus anderen unbekannten Gruenden konnte der Angriff nicht von vornherein vereitelt werden. Auf jeden Fall werden hier Untersuchungen angestellt und die Armee wird sich schwierige Fragen gefallen lassen, so schwer es auch ist, solche Angriffe genau abzuwehren – der Angreifer ist dem Verteidiger halt meist einen Schritt voraus, zumindest in Wahl des Ortes, der Zeit und der Art des Angriffs.

Die Armee gibt jetzt sogar an, einen Fehler gemacht zu haben, die Strasse 12 nicht fuer den Verkehr zu schliessen. 

 

 

Und da waeren wir bei den Strassen:

 

Es gibt zwei grosse Strassen, die Eilat in Richtung Norden mit Zentralisrael verbinden:  Einmal die oestlich gelegende Strasse 90, die meistens der jordanischen Grenze folgt und einmal die westlich gelegende Strasse 12, die meistens der aegyptischen Grenze folgt. Ueber beide Strassen kann man auf die zentral gelegende Strasse 40 gelangen.

Meist faehrt man ueber die 90, aber auch ueber die 12 wird aus verschiedenen Gruenden gefahren, einer davon ist die schoene Landschaft.

 

 

 Erster Anschlagsort, ca. 15km Luftlinie nordwestlich von Eilat (Siehe Koordinaten auf dem Bild)

 

Auf dieser Strasse nun fuhr Familie Gonen aus Lod in ihrem PKW von Eilat in Richtung Norden. Als sie einen aegyptischen Wachposten passieren, bemerkt der Fahrer Aharon etwas merkwuerdiges mit den aegyptischen Soldaten, die er auf der anderen Seite eines einfachen Grenzzaunes sieht: Einer der Soldaten legt sich hin und der Mann wundert sich und fragt seine Frau Sarah, was der da macht und ob er vielleicht betet. Wenige Augenblicke spaeter treffen fuenf Kalschnikow Kugeln mit automatischem Feuer und schlagen u.a. wenige Zentimeter von den Koepfen der beiden Kinder ein. (Man kann die Frau diese Familie und ihr Auto nach dem Angriff hier sehen.)

 

 

 

Das Auto der Familie Gonen nach dem Angriff

 

 

 

Der Aharon tritt aufs Gas und faehrt weiter noerdlich. Ihm kommt ein gruener Egged-Bus Linie 392 aus Beer Schewa auf dem Weg nach Eilat entgegen und er versucht ihm mit Handzeichen beim Vorbeifahren zu warnen nicht weiterzufahren.

Der Busfahrer Benni versteht ihn nicht ganz und denkt, er meine einen Unfall und verlangsamt nur von 100 km/h auf 80 km/h. Der Busfahrer kennt die Strecke und auch den aegyptischen Wachposten, den man an dieser Stelle passiert und der schon zu sehen ist.

 

 Aegyptischer Wachposten, der den Anschlagsort ueberblickt

 

Ausserhalb des Turmes in einem Graben neben dem Zaun eroeffnen dann zwei Terroristen in aegyptischen Uniformen (siehe oben) das Feuer auf den Bus. Zuerst zielen sie auf den Busfahrer, um so den Bus moeglicherweise zum Stehen zu bringen, und zwei Kugeln zischen ihm ueber den Kopf, treffen aber nicht. Dann schiessen sie einfach mit automatischen Feuer auf den Bus und verwunden sieben Insassen, von denen die meisten Soldaten auf dem Weg nach Hause, aber auch Zivilisten, sind.

Haetten die Terroristen den Busfahrer getroffen oder dieser jetzt in Schock auf die Bremse getreten, haetten wir hier eventuell – bewahre – zig Opfer zu beklagen, aber der Busfahrer behaelt die Nerven und drueckt aufs Gas und faehrt wie besengt, wie er spaeter berichtet, zum naechsten Armee-Checkpoint ca. 6km weiter suedlich beim inoffiziellen Grenzuebergang Netifim.

 

Und auch im Bus reagierte man angemessen: Einige Soldaten, die ihre Waffe dabei hatten, erwiderten das Feuer aus den Fenstern und zufaellig anwesende Sanitaeter der Luftwaffe versorgten sofort die Verletzten. Weitere sieben Insassen erlitten einen Schock.  Die Sanitaeterin Siv ging mit einer Pinzette herum und zog den Verletzten Glassplitter aus dem Koerper und einen schwerer verletzten mit starken Blutungen band sie mit ihrem BH ab. Zum Glueck gab es durch das schnelle und ueberlegte Handeln im Bus hier keine Todesopfer.

 

 

Das Innere des Busses nach dem Angriff

 

Aber  der Angriff der Terroristen ging weiter. So wie man bis jetzt berichtet, handeltes es sich um ueber ein Dutzend Terroristen, die von der aegyptischen Seite aus ‘unterstuetzend’ agierten, sprich Scharfschuetzen, automatischer Beschuss und Granatwerfer, waehrend anscheinend drei Terroristen das direkte Angriffsteam waren, die nach Israel eindrangen und allesamt schwer bewaffnet waren:

Neben Kalaschnikows und Munition trugen sie RPGs, Sprengsaetze und Handgranaten und jeder von ihnen hatten einen scharfen Sprengstoffguertel am Koerper. Diese drei waren jeweils einige hundert Meter einer vom anderen entlang der Grenze ausgeschwaermt und zusammen mit den ‘Unterstuetzungsteams’ auf der aegyptischen Seiten versuchten sie moeglichst viele Israelis in ihren Fahrzeugen zu ermorden.

Spaeter wurde mitgeteilt, dass diese drei auch “Plastikhandschellen” und andere Utensilien dabei hatten um Israelis zu kidnappen.

Man kann in etwa vermuten, dass die ganze Terroraktion neben ihrem Ziel des Mords von Juden und Angst und Schrecken zu verbreiten und dem weiteren Ziel des Kidnappens von Israelis um diese nach Gasa zu bringen und Israel noch mehr unter Druck zu setzen, es vor allem auch darum ging, Israel und Aegypten feindlich gegeneinander aufzubringen, was ohnehin nach dem ‘arabischen Fruehling’ und den antiisraelischen Massen in Kairo nicht allzu schwer ist.

Anscheinend hatten diese Terroristen – wenn sie denn nicht wirklich teils auch regulaere Soldaten waren – sich als Aegypter verkleidet und unterhalb und neben aegyptischen Posten das Feuer auf Israel eroeffnet, um Israelis umzubringen und diese zu verwirren, die erstmal nichts Schlimmes von aegyptischen Grenzsoldaten erwarten wuerden, aber auch damit Israel moeglichst bei Gegenaktionen echte aegyptische Soldaten toetet und eine Krise zwischen beiden ausloest. Es scheint, dass sie bis jetzt damit recht erfolgreich waren…   

 

 

FORTSETZUNG

Ihre Taktik funtionierte, wie aus mehreren Einzelvorfaellen abgeleitet werden kann, in etwa wie folgt:

Das ‘Back-Up’ Team gab ihnen Deckung von der aegyptischen Seite der Grenze und ein bis zwei ‘aktive Angreifer’ ueberschritten die Grenze und stellten sich auf die wenige Meter bis zig Meter entfernte israelische Strasse 12 und warteten auf ihre Opfer, einige ueberraschten sie, einige hielten sie offenbar ganz einfach an, bevor sie sie ermordeten.

Beim Eintreffen von israelischen Sicherheitskraeften lieferten sie sich dann recht heftige Gefechte aus der Naehe mit Kalschnikows und Handgranaten (und dem Sprengstoffguertel als letzte Kamikazemassnahme) und aus der Ferne durch Scharfschuetzen, automatisches Feuer und teilweise sogar Granaten.

Es gab mindestens drei solcher gekoppelten Terrorteams, die vermutlich ziemlich gleichzeitig den Angriff begonnen.

Es gab Versuche den zeitlichen Ablauf der Anschlaege und einzelnen Vorfaelle zu skizzieren, aber ich wuerde mal aus allen Berichten vermuten, dass die Taktik der Terroristen war, gleichzeitig gegen ca. 12.00 Uhr an verschiedenen Stellen, die wie gesagt nur mehere hundert Meter auseinander, die einen ‘Todesstreife’ erzeugen, wo an mehreren Stellen in einer unuebersichtlichen Situation gleichzeitig heftig gekaempft wird und man versucht Verwundete zu finden und moeglichst zu evakuieren. Die verschiedenen Zeitangaben zu verschiednen Angriffspunkten koennten sich eventuel daraus ergeben haben, dass die Zeit des Bekanntwerdens des Angriffs (Anrufe bei der Polizei oder Truppen vor Ort, die berichten) als so ein Zeitpunkt genommen wurde.

Aber ich versuche es zumindest geographisch etwas uebersichtlicher zu machen:

Der bereits berichtete Angriff auf den privaten PKW der Familie Gonen und den Egged Bus 392 passierte am suedlichsten Punkt der Angriffswelle und eventuell dadurch, dass hier sofort per Handy benachrichtigt wurde, galt er als zeitlich ‘erster’ Angriff.

Zur gleichen Zeit scheinen zwei bis drei weitere Angriffe ausgefuehrt zu werden:

 

Der noerdlichste aller Angriffe galt einem silbernen Toyota Corola von zwei befreundeten aelteren Ehepaaren: Flora und Mosche Ges und Schula und Dow Karlinsky waren auf den Weg in den Urlaub in Taba. Schula und Flora waren Schwestern die beide in einem Kindergarten in Kfar Saba arbeiteten und sind u.a. Freunde des israelischen Ministers fuer strategische Angelegenheiten und ehemaligen Militaerchefs Mosche ‘Boogie’ Jalon.

Der Bruder der beiden Schwestern war per Fluzeug nach Eilat geflogen und erwartete sie an der Grenze bei Taba und sollte sie spaeter verzweifelt im Krankenhaus Joseftal stundenlang suchen, bis ihn die tragische Gewissheit ereilte.

Der Bruder von Mosche Ges – Dani Ges – fuhr in einem PKW hinter ihnen. Sie waren frueh in Kfar Saba aufgebrochen und kamen jetzt gegen Mittag in die Gegend der Anschlaege vor Eilat. Sie hatten sich fuer die Strasse 12 wegen der schoenen Ausschicht entschieden.

Dani Ges berichtet, wie das Auto der beiden Paare 50 Meter vor ihm von zwei Terroristen in aegyptischen Tarnuniformen angehalten und beschossen wird – es ist nicht ganz klar, ob sie wirklich einfach auf der Strasse standen und mit der Hand Zeichen zum anhalten gaben, oder ploetzlich aus der Deckung kamen und mit dem Beschuss begangen. Es gibt aber Hinweise – und auch Danis Bericht – deutet eher darauf hin, dass die ‘aegyptischen Polizisten’ tatsaechlich in mehr als einem Fall Fahrzeuge signalisierten anzuhalten und dann das Feuer aus naechster Naehe eroeffneten.

So auch hier. Bruder Dani muss aus 50 Meter Entfernung mit ansehen, wie die beiden Terroristen erst den Fahrer Dow aus naechster Naehe erschiessen und dann einen nach dem anderen der beiden Paare. Dow waere als naechster dran gewesen, aber er und die Insassen seines PKWs drehen schnell um und fliegen nordwaerts, und werden noch von den Terroristen beschossen, die den Karosserie und die Reifen treffen. Sie koennen aber entkommen.

 

Ehepaare Ges und Karlinsky ז”ל 

 

Wenige hundert Meter suedlich von dem silbernen Toyota Colora mit den vier ermordeten alten Freunden fuhr ein leerer Egged Bus in Richtung Sueden nach Eilat um danach von dort um 13:30 Uhr als Nummer 397 regulaer nach Beer Schewa zu fahren. Der Fahrer Izchak Sela war ein erfahrener Busfahrer mit 27 Jahren hinter dem grossen Steuer. Auch hier gibt es zwei Versionen, wie genau ein Terrorist sich ihm naeherte. Eine Version spricht davon, dass ein Terrorist auch seinen Bus anhielt, den Bus bestieg und nahe des vorderen Eingangs seinen Sprengstoffguertel zuendete. Die zweite Version sagt, dass der Terroristen bereits draussen, in der Naehe des Einstiegs, seinen Sprengsatz zuendete.

 

Auf jeden Fall ging der Bus infolge in Flammen auf und fuer Izchak Sela kam jede Hilfe zu spaet und die Identifikation seiner Leiche dauerte besonders lange.   

 

Izchak Sela ז”ל

 

Nochmal 200, 300 Meter suedlich von dem brennenden Bus fuhren Esther und Josef Levy in ihrem Toyota zurueck aus Eilat nach Cholon in Zentralisrael.  Drei Terroristen eroeffnen ploetzlich, aus wohl nicht so weiter Entfernung, automatisches Feuer auf das Auto, das oft getroffen wird und sich zum Stehen schlittert und sich einmal ueberschlaegt und auf dem Dach zum liegen kommt. (Ich koennte eigenartigerweise keine Photo diese Autos finden.)

 

Josef Levy ist sehr schwer im Brustbereich getroffen und nach Aerzteangaben haette er selbst unter den sterilsten Bedingungen in einem Krankenhaus zu dieser Zeit kaum eine Chance gehabt. Seine Frau Esther ist ‘nur’ in der Schulter getroffen und verliert zwar Blut, aber noch nicht lebensgefaehrlich. Sie beschreibt spaeter wie sie deutlich die drei Terroristen sah, die auf sie feuerten und sich dann dem Wagen naehrten. Esther – umgekehrt angeschnallt im Auto haengend und getroffen, waehrend ihr Mann neben ihr seine letzten Zuege roechelt, stellt sich in ihrer Verzweiflung ueber die nahenden Terroristen tot so gut sie kann. Sie stehen eine Weile direkt neben dem Wagen und zu ihrem Glueck schiessen sie beiden nicht noch einmal in Kopf, wie es bei den beiden aelteren Paaren im Toyota Corola getan wurde und sie gehen davon aus, dass beide tot sind.

Das Radio laeuft die ganze Zeit weiter, spielt Musik, dann die 13:00 Uhr Nachrichten ueber den Anschlag. Esther ist so vor Angst gelaehmt, dass sie erst nach laengerer Zeit sich wagt sich umzuschauen und dann zum Telefon greift und ihren Sohn anruft und Hilfe geschickt wird.

 

Josef Levy ז”ל

 

Soweit zu den zivilen Opfern. Aber es gab auch von anfang an widerspruechliche Berichte ueber die Kaempfe mit der Armee, von Sprengfallen, RPGs etc..

Soweit ich das bis jetzt verstehe, waren die ersten Truppen relativ schnell am Ort, wenn auch anfangs etwas verstreut, und verwickelten sich schnell in heftige und schwer zu ueberblickende Kaempfe. Die erste Einheit an einem der Orte – wo ist nicht genau klar – war wohl ein Hammer/Hummer (Humvee) mit drei, vier Soldaten einer Spezial Golani Einheit (Sajeret Golani), die extra wegen der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs in der Gegen stationiert waren.

Sobald sie die Terroristen ausmachen, fahren sie auf sie zu und ueberfahren gleich den ersten Terroristen und toeten ihn. Nach Jedijot Achronoth trifft dann ein zweiter Hummer ein und dessen Besatzung schwaermt aus und nimmt den Kampf mit den Terroristen auf, dabei soll einer der Soldaten, Mosche Naftali, 22, von einem der Terroristen toedlich getroffen worden sein.

 

 

Mosche Naftali ז”ל

 

Anfangs wurde aber berichtet, dass der Hummer in eine Sprengfalle gefahren sei und es dabei Verletze und auch den gefallenen Soldaten gab. Ich koennte mir gut vorstellen, dass der Terrorist, den man ueberfuhr seinen Sprengstoffguertel zuendete (oder ferngezuendet wurde), was im Ergebnis vielleicht aehnlich einer ‘Road-Side-Bomb’ aussehen kann und eventuell zu dem Tod Mosche Naftalis fuehrte. Es gibt auch hier wieder kein Photo des Hummers.

 

[Bis hier erstmal. Ich hoffe, ich finde Zeit fuer den Rest...] 

 

NAECHSTES MAL:

Und hier muss ich die ziemlich unglaublich klingende Geschichte eines Arztes einbringen, der zufaellig auf dem Weg nach Eilat in die Ereignisse verwickelt wurde und immer ganz vorne mit den Soldaten dabei als erster zu den jeweiligen Anschlagsorten und Fahrzeugen kam und die Situation genau beschrieb.

Nur schon mal soviel vorweg: Er berichtet u.a. von einem Versuch der Terroristen, die ihn mehrmals beschossen, bei den Angriffen mit einem RPG einen israelischen Hubschrauber abzuschiessen…



11 Comments to “Updates zu dem Ablauf der Terrorserie bei Eilat [FORTSETZUNG]…”

  1. Aegypten hat einen neuen Volksheld: Der Antiisraeli, der die israelische Fahne der israelischen Botschaft in Kairo vom Dach hob und durch die aegyptische ersetzte. Er wird gefeiert, Feuerwerke werden gemacht und wichtige Leute nennen ihn “den aegyptischen Volksheld”.

  2. Julia says:

    Na ja, ein anderes Verhalten war von dem neuen “demokratischen” Ägypten auch nicht zu erwarten.

    Die vorläufige Regierung ist sichtlich bemüht, so lang wie möglich für die Ablenkung des Strassenmobs von der zunehmenden Armut und der chaotischen Lage zu sorgen. Auch die kriegerischen Töne aus Kairo in Richtung Israel haben ja den selben Zweck. Könnte doch sein, dass Ägypten aus denselben Gründen bei diesen Terroranschlägenserie an der Grenze zu Israel auch ein bisschen mitgeholfen hat… So sehe ich es.

  3. Nachamu says:

    Kann mir bitte Jemand sagen, warum sich Perez entschuldigt bei den Ägyptern für die getöteten “Polizisten/Soldaten”?

    Es gibt doch nur zwei Alternativen, entweder waren das Verkleidete, oder Echte, aber das ändert nichts an dem, was sie getan haben.

    Heute wurde anscheinend ein Treffen der arabischen Liga einberufen…

  4. Nachamu, wir ueben diese Nummer schon seit der Marmara und sie wird langsam Mode in der Region:

    Andere Staaten koennen ihre Staatsbuerger oder von ihrem Territorium Terroristen auf uns losschicken und wir muessen uns dann nachher dafuer entschuldigen, dass wir sie davon abhielten uns zu toeten.

  5. Julia says:

    Ulrich, bdDu musst das unbedingt lesen:
    http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/Hamas-bietet-Waffenstillstand-an-16072554

    Ich kann es nicht fassen. Ja wenn die Israelis darauf eingehen (Waffenstillstand mit Hamas) geht bald das Gasnze wieder los. Die Hamas hat gemerkt, dass viele diese Aktionen als ein schweren Fehler sehen, angesichts der Tatsache, dass die Palestinenser in September unbedingt einen unabhängigen Staat ausrufen wollen.

  6. Julia says:

    Ihr müsst unbedingt die Kommentare zu diesem Artikel lesen! Die Schweizer wachen langsam auf, trotz Bemühungen der Zensur, Teile der Kommentare (halbe “inkorrekte” Sätze)oder sie gar ganz zu löschen!

    http://www.20min.ch/news/dossier/nahost/story/Hamas-bietet-Waffenstillstand-an-16072554

  7. Nachamu says:

    Danke Uli,

    meine Güte, das kann doch kann doch nicht wahr sein? Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich denke, denn da würde mit mir der Gaul durchgehen.
    Ich bete für Euch und daß Eure Feinde vernichtet werden, alle!!!

  8. [...] ungefaehren Ablauf der Terroranschlaege im Sinai hatte ich hier bereits versucht dazulegen, so komplex es auch ist, und sicherlich immernoch Details [...]

  9. [...] Sued” hingearbeitet wurde. Aber fangen wir die Ablaeufe doch nochmal von vorne an… Den ungefaehren Ablauf der Terroranschlaege im Sinai hatte ich hier bereits versucht dazulegen, so komplex es auch ist, und sicherlich immernoch [...]

  10. [...] frage mich, ob es direkt damit zu tun hat, dass einer der Opfer der Anschlagsserie – Josef Levy – ein wohl hoher Mitarbeiter der israelischen Militaerhightech Firma Elbit war. Haetten die [...]

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