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Aktuelle Server-Zeit (Asia/Jerusalem): 15:36 Tagesschau hebt jetzt voellig ab: Verkannter Kuschelstaat Syrien, den man eigentlich nur wegen den unversoenlichen Israelis und der machtvollen “Israel-Lobby” nicht umarmen darf. – Ulrich Leidholdt vom WDR will aushelfen… | ARO1 – Israel, der Nahe Osten & der Rest der Welt

Ulrich J. Becker, Kiryat Ono, 11.09.5770

Tagesschauberichterstattung von syrischer Propaganda nicht mehr zu unterscheiden?


 

Es ist eingentlich schwer zu fassen, wie man das momentane Syrien nehmen kann, dass sich von Jahr zu Jahr in tiefere Terrorsuempfe und hetzerische Kriegsrhetorik begibt um aus ihm den netten Staat von nebenan zu machen. Genau dieses Ziel hat sich aber Ulrich Leidholdt vom WDR mit seinem Artikel “Vom Schurkenstaat zum Wirtschaftspartner” gesetzt und ist ordentlich am Rudern.

Dabei bringt er die Tagesschau zu neuen anti-israelischen Glanzleistungen, wo er etwa Syrien Verhandlungswillen um Frieden und Golan beisteht, nicht aber Israel! Oder aber er rutscht gleich in tiefe dunkle Verschwoerungstheorien ab, demnach naemlich das einzige Problem am heutigen Syrien eigentlich nur die einflussreiche “Israel-Lobby” ist, die ihm boese zuspielt. Au weia, mit solch einem moralischen Durchblick kann es nur heiter werden…

  

Ulrich Leidholdt WDR und ARD-Studio Amman


Ich muss sagen, dass ich von der Tagesschau und anderen deutschen Medien einige Einseitigkeiten und unfaire Sticheleien gegen Israel leider gewoehnt bin und die meisten Formulierungen und Desinformationen etc. kann man oft schon im vorraus erahnen, aber was jetzt Herr Leidholdt auf die Tagesschauseite gebracht hat, hat doch diesmal eine ganz neue fiese Qualitaet.

  • Syrien ist offizieller Sitz von vielen Terrororganisationen, wie Hisb’Allah, Hamas und Islamischer Dschihad. Hamas hat dort sogar ihr Hauptquatier augeschlagen haben.
  • Syrien ist Waffenlieferant, Versorger und Ausbilder der Hisb’Allah.
  • Syrien gilt als Drahtzieher von vielen politischen Morden im Libanon, am prominentesten der von Vater Hariri.
  • Syrien mischt sich weitherhin in libanesische Angelegenheit ein, hat Geheimdienst und Militaer vor Ort, und reagiert den Libanon wieder mehr und mehr als untergebenen Vasallenstaat.
  • Syrien gilt als einer der Hauptunterstuetzer der irakischen Selbstmordschlaechter.
  • Syrien gilt als Versteckt von geflohenen irakischen Baath Parteimitgliedern.
  • Syrien war offenbar dabei mit nordkoreanischer Hilfe ein geheimes Atomwaffenprojekt zu beginnen, dessen Ziel sich jeder selbst denken kann, bis Israel eingriff. Bis heute hat die UN keinen freien Zugang zu dem Gebiet.
  • Syrien hat eines der groessten chemischen Waffenarsenale der arabischen Welt.


Dies alles erfaehrt man NICHT von Herrn Leidholdt in dem Artikel. Er versucht vielmehr im Gegenteil Syrien als “offenen” Staat und moeglichen Absatzmarkt hinzumanipulieren. Eine Glanzleistung der tendenzioesen Berichterstattung. Aber gehen wir ins Detail:


 

Die Ueberschrift sagt uns schon genau wo es langgeht: “Vom Schurkenstaat zum Wirtschaftspartner“. Das “Vom” bedeutet, dass Syrien dies schon nichtmehr ist und “Schurkenstaat” ist eine moeglichst laecherliche Wortwahl, so dass es sich absurder anhoert. ‘Terrorhochburg’ haette sich vielleicht weniger albern angehoert. Und “Partner” ist natuerlich das liebste schnuckeligste Wort, was man seit langem auf Syrien geworfen hat. Bis jetzt hatten das nur Iran und Co. als Terrorpartner benutzt, aber wenn es nach der Tagesschau geht, sollte der Westen auch aufspringen. Die Ueberschrift in Klartext uebersetzt: Syrien galt mal als boese, aber das ist laengst vorbei und heute ist es unser guter Kumpel.


 

Aber es kommt gleich noch dicker:


 

Das Land von Staatschef Assad gilt nicht laenger als Schurkenstaat.


 

Wow! Da haben wohl wir und ein Grossteil der Welt etwas komplett verpasst, was wohl nur Herr Leidholdt mitbekommen hat. Vollkommen unklar woher Herr Leidholt diese Weisheit nehmen will oder wie er dies definiert? Die USA jedenfalls, die dieses Label gepraegt hatten, haben aus guten Gruenden die Sanktionen auf Syrien gerade verlaengert (aber dazu spaeter mehr), und zwar anscheinend eher ungern, da Obama in der Tat an einer Charmeoffensive interessiert war, aber die fortgesetzten terroristischen Umtriebe Syriens liessen der USA keine Wahl.

 

Aber noch nicht genug, man kann sich in der Frechheit naemlich noch steigern, denn das angebliche Verlassen des Schurkenstatus’ wird in diesem Nachrichtenartikel (nein, eigentlich KEIN Meinungskommentar) faktisch als “ERFOLG” gefeiert.


Das Land von Staatschef Assad gilt nicht länger als Schurkenstaat – ein Erfolg auch von US-Präsident Obama.


Was ist daran ein Erfolg, wenn man gegen ein Terrorregime, dass sich nicht im geringsten genaendert hat, und gerechterweise isoliert ist, nun als guten Kumpel behandeln will? Was ist hier ein Erfolg? Es waere ein Scheitern, ein Desaster und kein Erfolg. Ein Erfolg waere, wenn Syrien nicht laenger ein Schurkenstaat WAERE, nicht wenn man es nicht mehr laenger als solchen BEHANDELT. Das waere naemlich nur Naivitaet, Dummheit oder Verlust moralischer Wertungen.


 

Man bekommt in etwa eine Ahnung, was fuer Herr Leidholdt vielleicht ausschlaggebend fuer seine wirklichkeitsferne Syrienliebhaberei gewesen sein koennte:

Er zaehlt eine Liste von fuehrenden Politikern auf, die Syrien in den letzten Jahren besucht hatten und verfaellt dabei in eine typische Tagesschau Denkfalle: Das Problem, Quantitaet von Qualitaet zu unterscheiden. Denn, so scheint er uns zu sagen, wenn viele auslaendische Politiker nach Syrien gehen, ist das ein Zeichen, dass es wieder okay ist. Wo das Rudel hinrennt, muss was Moralisches dran sein? Wenn genug Leute sagen, dass schwarz weiss ist, dann ist es eben nicht mehr schwarz, sondern weiss, und basta. Die Mehrheit entscheidet also bei moralischen Wertungen? Damit duerfte Herr Leidholdt theoretisch auch einen Wahlsieg der Nationalsozialisten als Beweis dafuer werten, dass da was dran sein muss, was die fordern. Warum ist es so schwer moralische Wertungen unabhaengig davon zu ziehen, wo die Masse hinrennt?


Vor allem kamen Besucher aus den USA.


Und da hat er leider Recht (was die Amerikaner anscheinend gerade etwas bereuen) und es war zu erwarten, dass Obamas Quatschdiplomatie von den Europaern als Startschuss fuer unmoralische Aussenpolitik ihrerseits verstanden werden wuerde. ‘Wenn selbst die Amis hingehen, koennen wir Assad doch auch wieder ins Herz schliessen.’ Aber halt! Es gibt da ja noch den boesen Ami, der fast ohne Diskussion und Nachdenken als negatives Gegenbeispiel gilt:


Unter Ex-US-Präsident George W. Bush war er [Assad] ein gemiedener Außenseiter.


Und was der Bush machte, war ja bekanntlich alles super falsch. Jedenfalls im Kopf des liberalen selbstverliebten Europaers. Man koennte mit etwas Abstand aber auch festellen, dass Bush genau das richtige tat und Syrien sich damals sehr viel zurueckhaltender und weniger Saebelrasselnd verhielt als heute, wo Assad sogar oeffentlich im Fernsehen ueber Obama spottet. Was Bush tat, war gut so! Das Lustige nur: Die Europaer warfen Bush gerne Oelgier und anderes im Irak vor. Herr Leidholdt wird uns aber gleich erklaeren, warum Syrien vor allem gut fuer europaeischen Absatz ist… ;)


Dann eine Feststellung, die fuer jedes isolierte Land gilt, aber anscheinend den Eindruck erzeugen soll, dass sich Syrien bessern will.


Syrien will raus aus jahrelanger Isolation durch den Westen.


Na klar, will es raus, jeder will raus aus Isolation, bloss ohne was dafuer zu tun und indem es weiter Gruppen unterstuetzt, die die Vernichtungs Israels vorbereiten – und sogar selbst daran arbeitet.



Warum der Euro ueber die Moral geht…


Deutschland ziert sich im Umgang mit Bushs einstigem Schurkenstaat. […] “Es ist ja nicht selten so, dass eine positive Entwicklung im wirtschaftlichen Bereich sich auch auf das gesellschaftliche überträgt. Das wäre erwünscht.” […] Politische Kontakte also gern, und Handelsbeziehungen als “Steigbügel”: Dieses Modell schmeckt beiden Seiten, auch dem führenden syrischen Importeur deutscher Autos, Unternehmer Omar Karkour: “Wirtschaft und Politik sind zwei Seiten einer Medaille und gute Geschäfte sind gut für die Politik. Deshalb hoffen wir, dass sich die deutsch-syrischen Beziehungen auf diesem Gebiet generell verbessern.”


Wie lautet also die geniale Taktik, die dem deutschen Leser hier angepriesen wird? Erstmal Geschaefte machen ohne moralischen “zieren” und dann werden die schon von ganz alleine zu menschlicher Politik uebergehen. (Bitte um Beispiele, wo moerderische Diktaturen durch Handelsbeziehungen zum Umlenken gebracht wurden und nicht eher ihr Regime staerkten?) Das ist auch wieder ein atemberaubendes Biespiel fuer das Fehlen jeglicher moralischer Grundgedanken. Oder vielleicht nicht? Vielleicht ist es halt nur eine andere Moral, eine pragmatische europaeische ‘Geldmoral’, und die geht dann so:

‘Moralisch gut ist, wer fuer guten Absatz da ist’. Ganz egal, wer oder was Syrien ist, hauptsache der Euro rollt, hauptsache ein paar Mercedesse an Terrorbosse verschachern und dann ab und zu Israel ein paar Moralvorwuerfe wegen den Palaestinensern machen… Sollte am Ende der ganze Syrienhypeartikel nur fuer bessere Umsaetze geschrieben sein?



Nach ‘Ein Herz fuer Syrien’ jetzt zur zionistischen Bedrohungen…

Bishierhin also zum Thema ‘Ein Herz fuer Syrien’.Und vielleicht wuerde ich mich hier nicht extra an eine Kritik setzen, wenn es sich ‘nur’ um ein wenig journalistischen Fetisch fuer totalitaere Regime und Terrorrelativierung handeln wuerde, aber wenn man dann auch noch versucht Israel und Juden als Suendenboecke der Syrienmisere reinzuziehen, leuchtet da die ganz, ganz rote Warnlampe.


Unter der Teilueberschrift “Syrien sucht Partner für Streit um Golan-Höhen” wird uns dann klipp und klar verklickert, wer hier der Schuldige am ganzen Unfreiden ist:


Syrien will verhandeln, Israel nicht.


Einfach toll, wie man in einem kurzen Satz, die Welt auf den Kopf stellen kann. Ich frag mich dann immer, ob diese Leute es willentlich machen, sich hinsetzen und ueberlegen wie sie die Sache umbiegen koennen, oder ob es ihnen gar nicht auffaellt und sie es gruen-nativ irgendwo mal gehoert haben und nochmal nachschreiben? Keine Ahnung. Fakt ist, dass Syrien hier als friedensoffener Staat rueberkommt, der einen Partner fuer eine Beilegung des Streits sucht, nur auf der anderen Seite verbohrte Israelis stehen, die anscheinend keinen Frieden wollen. Na danke Herr Leidholdt. Es ist ihm sicherlich vollkommen entgangen, dass die offizielle syrische Position zu ‘Verhandlungen’ wie folgt lautet: Wenn Verhandlungen, dann nur wenn Israel VORHER VERSPRICHT, dass am Ende der Golan an Syrien geht. Wow! Das nenne ich ‘Verhandlungen’. Ehrlich gesagt bin ich persoenlich der Meinung, dass es keinen vernuenftigen Grund gibt, Syrien den Golan zu uebergeben und zig Gruende es nicht zu tun. Aber Israel betonte immer und immer wieder, dass sie zu offenen direkten Verhandlungen bereit sind. Bloss halt zu Verhandlungen und nicht zu Erpressungen mit vorprogrammierten Ergebnis. Interessant auch die Zwischenote hier im Artikel, wohingegen anscheinend Deutschland Syrien helfen sollte von Israel den Goldan zu bekommen. Das waers noch!

Und als waere nicht schon wieder der nicht mehr zu unterbietende Tiefstpunkt des Artikels gebrochen, wird gleich nochmal hinterhergelegt:


Israel bezichtigt den Nachbarn der Unterstützung von Terroristen und schmäht seine Freundschaft mit dem Iran.


Aha, es ist fuer die Tagesschau natuerlich KEIN Fakt, dass Syrien Terroristen unterstuetzt, wie z.B. fuer die EU und die USA, die z.B. erst diesen Monat wieder offiziell die Terrorunterstuetzung Syriens benannt hatte. Da ist es auch egal, wenn Assad selbst seine Unterstuetzung z.B. fuer Hamas und Hisb’Allah oeffentlich und stolz rumposaunt. Nein, bei der Tagesschau ist es kein Fakt, sondern nur eine “Bezichtigung” Israels. Nur so ein zionistisches, hysterisches Hirngespinst, dass es zu widerlegen gilt. Und dazu kommt noch diese unchristliche Gegnerschaft zu einer ganz lieben netten Freundschaft Syriens mit dem Buddy Iran. Das einzige was Israel anscheinend an Syrien (und am Iran) stoert, ist nicht, dass diese planen, wie man Israel am besten vernichten kann, sondern einfach, dass hier eine wunderbare “Freundschaft” besteht. Die Juden koennen halt Freundschaften von moralischen ordentlichen Staaten nicht ausstehen, diese Unversoehnlichen… Ganz klar, wer hier nach Herrn Leidholdt wirklich stoert, ist Stoerenfriend Israel.

Ohne Israel waere Syrien dann wohl kein Terrorunterstuetzer mehr, da es niemand mehr “bezichtigen” wuerde und wir koennten endlich alle von der “Freundschaft mit dem Iran” profitieren. Hach waere das schoen ohne dieses staenkernde Judenstaetchen. Wir alle koennten Mercedesse einer dem anderen verkaufen und muessten uns nicht darum scheren wieviele Menschen der gegenueber gerade an Baukraene gehaengt oder in Stuecke gesprengt hat. An solchen Nebensaechlichkeiten haelt sich nur der Judenstaat auf und verdirbt uns allen den ungetruebten Umsatzspass.

Daher auch kein Wunder, wenn nach Herrn Leidholdt die Sanktionen, die die USA seit Jahren auf Syrien legen und gerade erst wieder verlaengert haben –  und zwar aus den hier natuerlich nicht weiter erwaehnenswerten Gruenden “Terrorunterstuetzung“, “Raketenprogramm” und “Herstellung von Massenvernichtungswaffen” -, auf einen Grund alleine zusammenfasst:


Die gleichzeitige Verlängerung der Sanktionen wertet Syrien mehr als Konzession an die Israel-Lobby in den USA und wird weniger ernst genommen.


Das sollte man sich ein paar mal durchlesen. Natuerlich wird ‘nur’ Syriens Position hier dargestellt, aber eben unwidersprochen und halbwegs faktischen Anstrich. Hier ist also das erste deutsche oeffentliche Fernsehen auf seiner Webseite und verkuendet uns, dass die ganze Sanktionsverlaengerung nichts mit den Taten Syriens zu tun haben muss, sondern auch einfach auf einen bosshaften Einfluss der ueber Amerika herrschenden “Israel-Lobby” zurueckzufuehren sein koennte. Syrisches Fernsehen oder deutsches?


Eine weitere Lichtnummer des Artikels, der seine Verbindung zur Realitaet auf den Punkt bringt:


Deshalb benannte er [Obama] nach fünf Jahren wieder einen Botschafter für Damaskus.


Der Vollberufsjournalist bekommt also nicht mit, dass der Senat dies gerade verhindert hatte, was jeder Internetuser schnell rausgoogeln kann? Falschinformation oder Unprofessionalitaet?


Lustig auch, ein bisschen Selbstbeweihraeucherung:


Immerhin finden auch deutsche Errungenschaften [in Syrien] durchaus Gefallen.


Ein Schelm, wer dabei an die Best-seller Auflagen von “Mein Kampf” in Syrien denkt…


Und zum Ende einfach noch ein bisschen moralischer Relativismus:


Westliche Vorstellungen von Menschenrechten sind weit weniger Vorbild als Wirtschaftsmodelle. […] “Ist ein Land äußerem Druck ausgesetzt, dann versucht der Staat, die Gesellschaft stärker zu kontrollieren.


Menschrechte sind halt keine universellen Werte, sondern einfach nur ein paar “Vorstellungen” des Westens und nicht wirklich wichtig. Und dann ist natuerlich auch klar, dass Schuld am Terrorstaat Syrien nicht er selbst ist, sondern diejenigen die dagegen sind und Druck auf ihn ausueben. Einmal Druecken mit Assad bitte.

Bei so viel moralischem Relativismus eines deutschen Journalisten auf der Seite des ersten oeffentlichen Fernsehens kann man doch manchmal etwas Zweifel bekommen, ob Deutschland wirklich vom Gedanken des Rechtsstaats und universalen Rechten durchdrungen ist, oder doch ganz schnell mal in einen totalitaeren Staat zurueckverfallen koennte, denn absolute Werte scheinen nicht mehr sehr anerkannten zu sein. Es ist halt alles eine Frage von Anschauungen, Vorstellungen und harten Euros…


Was Leidholdt treibt zu versuchen Syrien, gegen alle Wirklichkeit. salonfaehig zu reden, ist mir selbst ein Raetsel. Vielleicht sitzt er schon zu lange in Amman fest und hat keinen unzensierten Internetzugang ;) und muss jeden Morgen die jordanischen antisemitischen Karikaturen in den Zeitungen studieren…


Apropos antisemitische Karikaturen. Hier eine kleine Spende von Syrien fuer diese Rubrik – garantiert nicht bei Tagesschau zu finden! ;)


Mai 2010 Al Bath


Mai 2010 Tischrin


Februar 2010 Abidh Wassoud


Mai 2009 Tischrin


Maerz 2008 Tischrin


Januar 2008 Tischrin


Januar 2008 Tischrin


Januar 2008 Tischrin


usw.

Westliche Vorstellungen von Menschenrechten sind weit weniger Vorbild als Wirtschaftsmodelle. Halt nur vorstellungen und nicht wirklich wichtig. Bei soviel moralischem relativismus kann man noch angst bekommen, dass deutschland in einen totalitaeren staat zurueckverfallen koennte…


10 Comments to “Tagesschau hebt jetzt voellig ab: Verkannter Kuschelstaat Syrien, den man eigentlich nur wegen den unversoenlichen Israelis und der machtvollen “Israel-Lobby” nicht umarmen darf. – Ulrich Leidholdt vom WDR will aushelfen…”

  1. Vorschläge was man gegen den Mann, oder seinen Arbeitgeber machen kann?
    Also in Richtung rechtliche Schritte in Dtl. einleiten oder so.
    Wir sind ja keine Kulturbereicherer die mit der Axt zum Gespräch vorbeikommen…

  2. Vielleicht kommt ja auch jemand zufällig an seine Finanzdaten ran und es zeigt sich das ihn jemand bezahlt?

  3. jerry says:

    According to Albertini one delegate, German MEP Hans-Gert Poettering, wanted to hold a press conference criticizing Israel before the mission even began. Poettering’s idea earned applause from his fellow delegates, he added.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/137631

    viel gefährlicher

  4. Und er hat es wieder getan…

    “Syrien ist ein unerlässlicher Gesprächspartner”

    http://www.tagesschau.de/ausland/syrien140.html

  5. dave says:

    Diese Betrachtungsweise einiger Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung ist wohl bekannt.
    Um mal Bob Dylan zu zitieren “You do not need a weatherman to know which way the wind blows…”

  6. Und die Aussies werfen wegen des Dubai-Vorfalls einen Botschaftsangehörigen raus…
    3 festgenomme Palis, 2 Verdächtige die per Boot gen Iran abhauen…aber die Juden warens – auch ohne jegliche Beweise.
    BTW: Von welchem Land war der Pass unter dem der Terrorist unter falschem Namen reiste?

  7. jerry says:

    Assad sr. hat 20.000 Islamiten in Hams massakriert. sollten diese Burschen in Syrien den Assad jr. ablösen, dann ist vielfaches und intensives davenen angesagt!

  8. 20.00 Uhr Tagesschau am 23.05.2010:

    In dem Bericht zu Westerwelles Nahostreise wird dem deutschen Zuschauer folgendes nette Informatioenchen untergeschoben:

    “Viele zweifeln vor allem am Willen Israels zu einem fairen Frieden.”

    Ganz egal, wer diese vielen sind oder wieviele es sind oder worauf sie sich beziehen. So einen Satz kann man unverfaenglich in den Beitrag schmeissen und hat aber zumindest eins damit erreicht: Dass sich viele deutsche Tagesschauzuschauer im Kopf notieren: “Israel” “will keinen Frieden”.

    Super gemacht Tagesschau! Weiter so! Mehr neutraler Qualitaetsjournalismus, der weder das Volk verhetzt noch tendenzioes informiert. Ein Stueck Glanzleistung der ARD.

    http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts19520.html

  9. […] wenn dort einige Leute Israel einfach nicht in Ruhe lassen koennen. Wir hatte schon ueber einen anderen ueblen Artikel der Tagesschau zu dem Westerwellebesuch in der Region berichtet, aber was dann in den Tagesschau Fernsehnachrichten kam und Israel als das […]

  10. […] Wir hatten berichtet, wie tendenziell und mit den Augen fest verschlossen die Tagesschau bereits versuchte das Wohlfuehlsyrien zu stilisieren. […]

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