Es ist 21:09 in (Asia/Jerusalem).
Aro1 ist seit 18:34 wieder online. “Die Achse der Einheit’ – Hilft Venezuela dem Iran mit Uranlieferungen? | ARO1 – Israel, der Nahe Osten & der Rest der Welt

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 13.01.5771


Hisb’Allah ist ein internationaler iranischer Exportschlager geworden…


Die israelische Tageszeitung Jedijot Achronot berichtete gerade ueber das militaerisch-nukleare Buendnis zwischen Iran und Venezuela.

Demnach hat sich Venezuela vom oelreichen dritte Welt Land mit durchgeknalltem Diktatorpraesidenten zu der iranischen Basis in Suedamerika entwickelt, ohne dass die Welt davon viel mitbekommen wollte. Man waescht Geld, bildet Terroristen aus und schachert sich Uran zu…

Die Achse der Einigkeit


Jedijot Achronot berichtet, dass der Iran allein in den letzten fuenf Jahren einseitige Investitionen im Wert von 40 Milliarden US-Dollar in Venezuela getaetigt hat, vor allem durch internationale Banken, wie z.B. im Auftrag der iranischen Saderat Bank of Iran und durch eine gemeinsame venezuelische und iranische Bank, deren Vorsitzende der vor kurzem zurueckgetretene iranische Zentralbankchef Dr. Tahmasb Mazaheri uebernommen hat.

Bei einem Kongress zum Thema des iranischen Einflusses in Suedamerika wurden die Aktivitaeten Irans in Venezuela ans Licht gebracht: Das Vermeiden von Sanktionen – Geldwaesche und getarnte Geschaefte im grossen Stil via Venezuela.



Tahmasb Mazaheri, ehemals iranischer Chefbaenker, heute mit Sitz in Venezuela…


Die Sache mit Iranern in Venezuelas Staatsdiensten ist ueberigens auch sehr interessant. Der ehemalige venezuelische Innenminister Tareck El Aissami ist Iraner. Der stellvertretene Botschafter Venezuelas in Syrien ist ein schiitischer Iraner names Ghazi Nasr al Din (oder auch Salame Nasser A-Din Abu Ali), der von der USA mittlerweile fuer Terrorunterstuetzung (Hisb’Allah) gesucht wird.

Oder man sieht auch mal die venezuelische Botschafterin gleich nebenan im Libanon, wie sie von der Hisb’Allah freundlich durch deren Kommandobunkeranlagen gefuehrt wird.


So wie es aussieht benutzen die von Sanktionen betroffenen Iraner das frei immernoch handelnde Venezuela, um Sanktionen zu umgehen und Geld zu waschen etc..

Das drueckt sich dann im Einrichten von Scheinfirmen aus. So hat der Iran in Venezuela in letzter Zeit angebliche Fabriken fuer Milch, Trakoren, Fahrraedern und Zement errichtet und z.B. LKW-Transportfirmen gegruendet. Bei genaueren Pruefungen ergab sich, dass z.B. die Traktorfabrik im ganzen letzten Jahr vielleicht viele Dinge produziert hat, aber nur sechs Traktoren, und z.B. die Zementfabrik hat niemals Zemet fabriziert.

Auch soll die Tuerkei ein Schiff mit “verdaechtigen chemischen Substanzen” (u.a. zur Herstellung von Sprengstoffen) aufgebracht haben, die als ‘Traktorteile’ gekennzeichnet und fuer die iranische Traktor-Fabrik bestimmt waren.

Eigentlich sollte dies bei allem Vergangenden nicht verwundern.

Im November 2008 unterzeichnen Venezuela und der Iran einen Vertrag ueber nukleare Zusammenarbeit. Am 30. April 2009 besiegeln Venezuela und Iran ein offizielles Militaerbuednis. Aber die moegliche Tragweite wurde vielleicht bis jetzt unterschaetzt:



Iran hat auch eine ‘Goldmine’ in Suedvenezuela eingerichtet, wobei der Luftraum ueber der Fabrik bezeichnenderweise fuer zivile Fluege aller Art von der venezuelischen Regierung gesperrt wurde. Iranische Ueberlaeufer, die vor Ort waren, legten u.a. Dokumente vor, die belegen, dass es sich dabei nicht um eine Gold- sondern um eine Uranmine(!) handelt.

Wenn man dies mit den Berichten ueber die jahrelangen Caracas-Tehran Direktfluege der venezuelischen Gesellschaft Conviasa kombiniert, die nach Pruefungen stets geheimniskraemerische aber recht und fast voellig leere Fluege waren (bis auf ein paar iranische Militaers, Hisb’Allahterroristen hier und dort – ja auch Hisb’Allah Oberkommandant Murnie, der zum Glueck nicht mehr unter uns weilt, soll diese ‘safeline’ benuzt haben), ergibt sich die Vermutung, dass Venezuela anscheinend der Uraniumlieferant Irans war bzw. ist, und Iran mit dem noetigen Nachschub, der versorgt. (Venezuela ist weltweit Uranschuerfer Nr. 17 – Brasilien, als weiterer pro-iranischer Staat, liegt sogar auf Platz 7 und man sollte vielleicht auch mal in diese Richtung forschen…

Weitere Berichte zeigen auf, dass der Iran auch (eventuell via Hisb’Allah) die Venezuela gestuetzte Terrorgruppe FARC ausbildet, die vor allem in Kolumbien mordet. Spaetestens seit der spektakulaeren Befreiungsaktion der FARC-Geiseln (u.a. von Frau Betancourt), die nach Berichten auch durch israelische Hilfe zustande kam, ist klar, dass auch die FARC, Venezuela und Kolumbien Teil des Stellvertreterkrieges zwischen Iran und Israel, Iran und dem Westen sind.


FARC Kaempfer


Es sollte jetzt endgueltig feststehen, dass Venezuela und sein diktatorischer antisemitischer Praesident Chavez Teil der iranischen Achse sind, wozu sie sich ja auch selbst stolz bekennen. Venezuela ist ein Feind Israels und des Westens und sollte endlich auch in den USA und Europa und weltweit als ein solcher behandelt werden. Aber mit Kuschel-Obama (hier mit fast-Facebookfreund Chavez) sinken leider die Hoffnungen, dass dort jemand korrekte Freund-Feind-Erkennungen vollziehen kann.



Schon von Syrien kann Venezuela ein Musterstueck in internationaler Politik lernen:

Um so weiter du dich der iranischen Achse annaehrst, um so grosszuegiger und angestrengter wird der Westen dir die Tuer einrennen, dir nachlaufen, und dich mit Versprechungen und Bonussen ueberschuetten allein fuer eine winzige Hoffnung doch nicht im antiwestlichen Camp zu stehen, wenn es hart auf hart kommt. Die Tuerkei ist gerade dabei Selbiges zu versuchen.

Aber dieses Handeln ist falsch!

Schon in dem Grundzuegen der Kindererziehung lernt man, dass man Kindern nicht fuer schlechtes Benehmen mit Aufmerksamkeit und Preisen belohnen darf, sondern im Gegenteil mehr gutes Verhalten belohnen und schlechtes mehr oder weniger ignorieren bzw. je nach Schwere mit Sanktionen und vorenthalten von Privilegdien ahnden sollte, so dass das Kind lernt, dass es zwecklos und ist  Ungewuenschstes zu tun und angenehm und vorteilhaft ist, Erwuenschtes zu tun.

Hier wird das Kind erzogen. Wo aber das Kind nur noch mit Preisen durch die Eltern zu halbwegs gewuenschten vVrhalten zu bewegen ist und auf jeden Protest des Kindes nachgebend eingegangen wird, erziehen die Eltern nicht mehr das Kind, sondern das Kind die Eltern.

Guten Morgen Obama und Westen. Der Iran, Syrien, die Tuerkei und anscheinend auch Venezuela erziehen dich und werden fuer ‘unerwuenschtes’ Verhalten immer wieder mit Preisen  belohnt, auch wenn sie dafuer nichts liefern.

Stoppt endlich das schaedliche Nachstellen von Verbrechersympathisanten. Belegt diese Laender, mit dem was ihnen zusteht: Lob und Handelsbeziehung etc. in Zeiten des Friedens und scharfe Sanktionen und Missachtung (keine Diplomanten, keine Minister) im Falle der Kooperation .

In diesem Sinne: Nieder mit Chavez. Fuer ein freies Venezuela. Frei von Dummheit und Hass des Praesidenten, aber auch frei vom Iran und seinen Terrortruppen…


P.S.: Ich hoffe und bin fast ueberzeugt, dass Israel genug tut und am Ball ist, um dem Buendis Venezuela-Iran entgegenzuwirken und vielleicht bekommen die in letzter Zeit oft wiederholten Worte der Schajetet 13, dass man u.a. in “sehr weit entfernten” Gebieten arbeitet, ein ganz neue Bedeutung…



18 Comments to ““Die Achse der Einheit’ – Hilft Venezuela dem Iran mit Uranlieferungen?”

  1. Wer es wissen wollte, konnte es bemerken.
    Allerdings zog man es, vorallem in Europa, vor wegzusehen.
    Liegt ja auch über den Teich und ist damit eher Problem von Anderen. esp. der USA.
    Außerdem erlaubt man im Geschäft für Öl dessen Lieferanten bekanntlich einiges…

  2. velvl says:

    oh ja, die verrueckten der welt finden zueinander. wir koennte jetzt wetten abschliessen, welcher staat die eigene wirtschaft schneller ruiniert.

    erdoel…. man braucht einfach alternativen, ihr wisst schon fuer die umweltschutz…um die welt von extremisten zu schuetzen…

  3. Wäre es nicht Erdöl, wäre es was anderes. Seltenerden z.B.

  4. Stepanow says:

    Der Imad, der nicht mehr unter uns weilt, ist schon seit Jahren nich mehr im “Geschäft” aktiv! Er stand ja nich nur beim Mossad bzw. Aman sondern bei 10 weiteren Diensten auf der Abschussliste! Deshalb hat er sich nur noch versteckt, entweder im Iran oder in Syrien!
    Er diente der Hisbollah als Vorbild, aber wie gesagt, es gibt anderen die seinen Job seit Jahren machen und die leben alle leider noch

  5. karl says:

    shalom ,eine kurze antwort<<der iran mit seinen vielen ölfeldern hat einen grossen trumpf inder
    hand.das wichtidste ist natürlich so viel wie
    möglich uran zu bekommen,um die A-Bombe schnell
    fertig und einsatzbereit zu haben.der erste stütz
    punkt in südamerika hat der iran nun erreicht.
    das müsste derUSA zu denken geben. leider ist obama kein freund israels.erist ja als kind in einer islamischen familie grossgeworden,darum wahr
    scheinlich auch die waffenlieferungen anden libanon und der PA. wie wird das alles enden??karl

  6. velvl says:

    @karl

    ich bin ganz bestimmt kein freund von obama, aber die geschichte mit islam in bezug auf ihn halte ich fuer eine Luege.

  7. Barack Hussein Obama leiblicher Vater war Muslim und er lebte einige Zeit in einem moslemisch dominierten Land und ging dort auf eine moslemisch geprägte Schule.
    Er nahm zu Ehren seines Vaters diesen Namen im jungen Erwachsenenalter an.
    Das sind seit langem bekannte Fakten.
    Auch das er fast 20 Jahre eine gewissen Kirche besuchte, deren Prediger und seine Forderungen (lies: Hasstriaden) und Taten in den 70ern umstritten sind.

  8. jerry says:

    Venezolanos hassen Libanesen

  9. THE JC – Chavez talks antisemitism and hugs a Jew
    Hugo Chavez has met representatives of the Venezuelan Jewish community to discuss antisemitism in the national media – and ended the conversation with a hug.
    Following the meeting with the Venezuelan Confederation of Israelite Associations, Mr Chavez wrote on Twitter that it had been “an extraordinary meeting”.
    He added: “We finished the meeting embracing and praying for peace”.
    At the talk Jewish leaders presented Mr Chavez with examples of “almost daily” antisemitism in the state media.
    Salomon Cohen, president of the confederation, said the meeting was a success and that Mr Chavez had promised to look into the problem.
    The confederation also called on Mr Chavez to reestablish diplomatic links with Israel, cut off in January 2009 following the fighting between Israel and Gaza.

  10. mike hammer says:

    #Zahal #Ulrich J. Becker #jerry #velvl #willow … …. LESEBEFEHL bitte bitte LESEN ist bei jeder diskusion brauchbar! MASSIVER MISBRAUCH UND ZWANGSVERHEIRATUNG “LINKER AKTIVISTINEN” DURCH IHRE PALESTINENSISCHEN ALLIERTEN…..

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/139738

  11. jerry says:

    MASSIVER MISBRAUCH UND ZWANGSVERHEIRATUNG “LINKER AKTIVISTINEN” DURCH IHRE PALESTINENSISCHEN ALLIERTEN…..

    geschieht denen Recht, hab kein Mitleid mit dem Dreck

  12. mike hammer says:

    #jerry ist doch ein argument wenns um das bitten der palis um intnationale hilfe.
    .
    sie besorgen sich so eine gebärmaschiene für den djihad,eine haussklavin, ein ausländisches ausweisdokument für den ehemann……. und das alles um sonst.
    .
    die tatsache das linke organisationen die opfer unter druck setzen, die SACHE nicht zu verraten und einen stop des anarchoflusses nach israel zu verhindern, spricht bände über die rücksichtslosigkeit und das fehlen des mitgefühls dieser faschistoiden oranisationen.
    ich dachte sowas wäre u.u. interessant. ;)

  13. Guter Witz…

    FTD – Iran will Chavez als Vermittler im Atomstreit
    Exklusiv Der Iran will Venezuelas umstrittenen Präsidenten Hugo Chavez in die internationalen Verhandlungen um sein Atomprogramm einschleusen. Das fordern Regimevertreter in Teheran.
    Nach Informationen der Financial Times Deutschland (Freitagsausgabe) haben sich Vertreter des Regimes in Teheran mehrfach gegenüber westlichen Vertretern in dieser Hinsicht geäußert . “Die Gegenwart anderer Regierungen (…) in den Gesprächen könnte diese konstruktiven Dialoge konkreter machen”, schrieb Irans Chef-Atomunterhändler Said Dschalili im Juli an EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton in einem Brief, der der FTD vorliegt.
    Mehrere Diplomaten sagten, zu diesen Regierungen zählten Venzuela, Brasilien und die Türkei. Der Vorstoß ist eine Provokation der internationalen Gemeinschaft. Mit ihm steht die Drohung im Raum, ohne diese Länder keine Verhandlungen um Irans Atomprogramm zu beginnen.
    Da besonders Chavez weder für die USA noch für die EU akzeptabel ist, werten westliche Diplomaten das Ansinnen auch als Versuch Irans, Zeit für sein Atomprogramm zu gewinnen. Von der FTD kontaktierte hochrangige europäische Diplomaten lehnten gestern den Vorstoß Teherans ab. Verhandlungen seien nur in dem bekannten Format möglich, das heißt mit den fünf ständigen Mitgliedern des Weltsicherheitsrates und Deutschland.

  14. karl says:

    velvl.shalom. also doch keine lüge,mit der islamischen herkunft seiner famillie. ich meine
    obama. darum auch kein freund israels. karl

  15. Gute Nachrichten:

    Tod des FARC-Militärchefs bestätigt
    http://www.tagesschau.de/ausland/farc116.html

  16. Zahal says:

    mike hammer says:
    September 22, 2010 at 12:08
    MASSIVER MISBRAUCH UND ZWANGSVERHEIRATUNG “LINKER AKTIVISTINEN” DURCH IHRE PALESTINENSISCHEN ALLIERTEN….

    Stimme zwar Jerry zu, aber trotzdem danke für den Link.

    Sollte sich das Thema irgendwo ergeben, kann man diese Faschisten mit anprangern, widerlich, wo ihre “Menschlichkeit” bleibt, wenn es darum geht Israel zu schaden.

  17. Zahal says:

    Soeben gefunden

    IRAN GREIFT IRAK AN ! (Associated Press)

    Star Tribune meldet:

    “Iranische Truppen sind in den Irak eingedrungen und töteten 30 Kämpfer einer Gruppe, die in einen Anschlag auf eine Militärparade letzte Woche verwickelt sein sollen. Das meldete das Iranische Fernsehen.”

    http://www.startribune.com/world/103819328.html

  18. Chavez’s Secret Nuclear Program – Roger F. Noriega

    Venezuelan President Hugo Chavez has been developing a nuclear program for two years with the collaboration of Iran, a nuclear rogue state. Venezuela is also helping Iran obtain uranium and evade international sanctions. Chavez’s decision to rely on one of the world’s worst proliferators to help develop his country’s capabilities in this sensitive technology sets alarm bells ringing.
    A November 2008 contract between the Venezuelan state-run firm CVG Minerven and the Iranian government firm Impasco grants the Iranians a “gold mine” concession in the heart of the Roraima basin in the southeastern state of Bolivar, home to one of the world’s largest deposits of uranium. A “cement plant” processes ore from the Impasco mine, but has yet to produce a bag of cement. Instead, it serves as a conduit for moving ore to a port on the Orinoco River where it is transferred onto Iranian-flagged vessels on the Atlantic Ocean.
    Security Council Resolution 1929, passed this June, ordered all governments to prohibit any Iranian involvement in “uranium mining, production or use of nuclear materials and technology.” The writer is a former U.S. Assistant Secretary of State for the Western Hemisphere.(Foreign Policy)

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2010/10/05/chavez_s_secret_nuclear_program

Leave a Reply