Schabbatmodus tritt in Kraft am 04.09.2015 um 18:21 ARO1 – Israel, der Nahe Osten & der Rest der Welt | Israelisch – Palaestinensischer bzw. Arabischer Konflikt

Ulrich J. Becker, 1. Elul 2014

hamas sieg 27.08.14

Hamas Siegespropaganda

 

sieg der barbaren

Siegesfeier in Gasa

 

Die Hamas hat es Hand in Hand mit Obama und anderen Antiisraelis im westlichen Ausland geschafft:

Israel beugt sich unter ihrem Terror, stellt die ohnehin zoegerlichen, wirkungslosen Angriffe ein, fuer einen wagen Waffenstillstand – bis die Hamas wieder genug Raketen und Angriffstunnel hat. Das Versprechen Netanjahus Gasa zu entwaffnen ist verpufft. Hamas und andere Antisemiten feiern. Iran gratuliert und betont, dass “mit diesem Sieg eine neue Aera anbricht“, Hamas hat Israel “auf die Knie gezwungen”.

Und sie haben Recht. Die neue Aera heisst: Raketenterror zahlt sich aus! Und Israel ist abgeschreckt, greift nicht durch, kann sich nicht dazu durchringen siegen zu wollen. Wir werden bald wohl sehr viel mehr davon sehen, aus Gasa, aus dem Libanon, aus Syrien, aus dem Sinai und vielleicht aus Jordanien.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Times of Israel Artikels von David Horovitz.

obama netanyahu 2

Op-Ed: 2005 gab Israel den Gazastreifen auf; seitdem greifen von dort aus unablässig Terroristen an, denen die Kontrolle Gazas übergeben wurde. Und anstelle der verdienten internationalen Unterstützung, wird Israel fallen gelassen
Zuerst ließ das Großbritannien den Staat Israel im Stich; die widersinnige Begründung lief darauf hinaus, dass Waffenverkäufe an Israel dann eingeschränkt werden, wenn die Hamas weiterhin israelische Zivilisten angreift; und jetzt erfahren wir, das die Vereinigten Staaten die Vorreiter waren und ihre Waffenverkäufe an Israel bereits zuvor gestoppt hatten, indem eine vereinbarte Lieferung von Hellfire Präzisionsraketen, mit denen Israel die Hamas Raketenabschussrampen in Gazas Wohngebieten gezielt ausschalten kann, verhindert wurde.  Continue reading →

Mohammed-Deif

Schon einmal Terroristen so enthusiastisch bei der Beerdigung einer Frau gesehen? Und zeigen die Gasaner sonst nicht gerne die Gesichter ihrer Leichen? Koennte es sich hier in Wahrheit um den Leichnahm von Mohammed Deif handeln, dessen Tot die Hamas nicht zugeben will?

 

Der Hamas-Terror-Chef Mohammed Deif hatte schon einige versuchte Toetungen durch Israel ueberlebt und galt als ‘Ueberlebungslegende’. Jetzt hatte Israel wieder versucht ihn zu toeten.

Es gibt einige gute Hinweise – auch wenn die Hamas seinen Tot bestreitet -, dass er nicht mehr unter den Lebenden ist:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Aurtz 7 Artikels von  Jack Engelhard.

0822-israel-iron-dome_full_600

Der Iron Dome, die Eiserne Kuppel, dieses spezielle hochtechnologische Verteidigungssystem war ein großartiger Schutzschirm für israelische Eltern und ihre Kinder gegen die Raketenangriffe aus Gaza – und wir sprechen hier von zehntausenden von Hamas Raketen über einem Zeitraum von einem Jahrzehnt und mehr.

Der Iron Dome wird gepriesen für das Wunderbare, das er bewirkt, so weit so gut.  Aber ist das die letztgültige Antwort?

Für mich nicht.

Ich weiß die Vorteile des Iron Dome durchaus zu schätzen. Aber ich bin mittlerweile soweit, den Iron Dome zu hassen, weil die Israelis sich dadurch auf ein Leben im Kriegszustand einstellen.

Das bedeutet, dass der Schrecken kein Ende nimmt.

Das bedeutet, dass die Israelis von ihrer Regierung nicht erwarten, sie vollkommen zu beschützen.

Das bedeutet, dass Israel sich in ein Leben dauernd auf der Flucht gefügt hat.

Die Israelis werden dazu gebracht, zu glauben, dass sie kein Recht haben, jemals Frieden oder Ruhe zu erwarten.

Das bedeutet, dass israelische Kinder abends niemals in Frieden zu Bett gebracht werden können. Denn der nächste Alarm kann jede Minute losgehen. Wird der Iron Dome jetzt wieder erfolgreich sein?

Oder versagt die Technik dieses Mal?

Können sie unter solchen Bedingungen leben – die Eltern und die Kinder?  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Arutz 7 Artikels.

weapons discovered in gaza classroom 2

Was versteckt sich unter der Decke in der hinteren Ecke in einem Klassenzimmer in Gasa?

 

Die Verwendung menschlicher Schutzschilde durch Gaza Terroristengruppen währen des gegenwärtigen Konfliktes wurde wiederholt dokumentiert.  Beide, Hamas wie islamischer Jihad, bewahren Raketen in dicht besiedelten Wohngegenden auf, und sie feuern die Raketen von diesen dicht besiedelten Wohngebieten aus ab.  Damit wollen sie israelische Bemühungen, den Raketenabschuss zu stoppen, ohne dass es zu zivilen Opfern kommt, nahezu unmöglich.  Erschwert wird das Problem dadurch, dass die Hamas Zivilisten offen ermutigt hat, als menschliche Schutzschilde zu handeln, und diese Aktionen als Heldentum feiert. Die Terroristen haben auch Krankenhäuser und Schulen als Kommandozentralen und militärische Stützpunkte verwendet.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 13. Av 5774, Jerusalem

Pro-Kriegsdemo in Gasa am Donnerstag

 

Passend zum traurigsten Tag des juedischen Kalenders, am Tischa BeAw, ergab sich Israel in einen ‘Waffenstillstand’ mit seinem Totfeind. Die israelischen Wochenendzeitungen  machten schon die abschliessenenden Bemerkungen, Statistiken und spitzten bereits die Federn fuer kommende Kritik an der Fuehrung oder vergangenden Fehlern beim Verhindern der Angriffstunnel.

Mit Gespraechen, u.a. mit Bewohnern von einem Kibbutz an der Gasagrenze, dass seit Wochen unter dem massiven Beschuss liegt, wird klar, dass die Menschen vollkommen real sehen, dass keine Loesung gefunden wurde, dass sie weiterhin unter der dauernden Lebensbedrohung der Raketen und Terrortunnel leben werden.

Auf meine Frage (am Donnerstag abend), ob sie glauben, dass die Hamas am Freitag morgen den Krieg wieder aufnehmen wird, antwortete mir ein Sicherheitsverantwortlicher des Kibbutzes, dass er es nicht glaube, sie haetten auch Angst, dass sie weiter getroffen werden, sagte er.

Ich antwortete ihm, dass ich eher glaube, dass die Hamas Angst hat, nach dem Krieg zu sein und sich wieder um die profanden Dinge der Zivilverwaltung kuemmern zu muessen – etwas was ihrer romantisch-faschistischen Lebenserfuellung des Kampfes gegen den Juden zuwider ist. Continue reading →

zug eitan 2

Es ist noch ein bisschen frueh, abzuschaetzen, was gerade passiert, aber es gibt Berichte, dass Israel aus Gasa abzieht. Die Armee erklaert, dass die Operation gegen die Terrortunnel abgeschlossen ist, sie Truppen verlegt und Teile aus Gasa abzieht, aber noch nicht, dass sie ganz aus Gasa raus geht. Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Isi Leibler.

obama visits ramallah arafat

Mitten in einem bitteren Krieg — einem Krieg, den Israel vermeiden wollte — haben die Worte und Taten des US Präsidenten Barack Obama und seines stümperhaften Außenministers John Kerry die Hamas überzeugt, dass die internationale Gemeinschaft zu ihren Gunsten eintreten wird, wenn sie ihre Terrorkampagne gegen Israel und gegen die Gaza Zivilisten weiterführt.

 

Von israelischer Seite kann es, trotz der andauernden tragischen Verluste, kein Zurück mehr geben, bis die Vernichtungswaffen und die Tunnel neutralisiert worden sind.  Ein Verzicht auf dieses Ziel würde uns eine Zukunft bescheren, die zu einer noch gefährlicheren Konfrontation mit den mordgierigen, nach Genozid süchtigen Blutmenschen führen würde.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 29. Tamus 5774, Jerusalem

Heute abend veroeffentlichte der 10. israelische Kanal eine Umfrage, mit sehr eindeutigen Ergebnissen.

Bevor wieder irgendein Hamasfreund im Westen erzaehlt, ein Waffenstillstand sei im Interesse aller Seiten, hier gut-begruendete und vernuenftige Meinung der israelischen Gesellschaft:

 

1. Frage:

Sind Sie fuer einen Waffenstillstand oder fuer die Fortfuehrung der Operation?

87% – Die Operation fortfuehren.

7% – Waffenstillstand

6% – Weiss nicht

umfrage israel 27.7.14s

 

2. Frage:

Muss die Operation in Gasa mit der Vernichtung des Hamasregimes enden?” 

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Ulrich J. Becker, 18. Tamus 5774, Jerusalem

araber in jerusalem

 

Im letzten Gasakrieg erlebte ich, wie kurz nach der ersten Sirene in Jerusalem das arabische Dorf nebenan begann Feuerwerkskoerper in die Luft zu schiessen, gleich neben einer Moschee. Aber vielleicht war das ja nur ein Einzelfall oder Zufall?

Diesmal haben wir schon drei Sirenen gehabt und die Berichte haeufen sich, wo Araber selbst dann, wenn sie unter genau der gleichen Gefahr wie ihre juedischen Nachbarn stehen von der Rakete getroffen zu werden, froehlich ueber den Beschuss jubeln. Was ist hier los?  Continue reading →

Ben Dwora, Israel

israelischer soldat in gasa moschee

Israelischer Soldate in einer Moschee in Gasa (nicht aktuell)

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In den letzten Tagen habe ich schon sehr oft die Meinung gehoert – in sehr verschiedenen Kontexten -, dass “die israelische Armee unbedingt in den Gazastreifen einmarschieren muss, mit dem Ziel die Hamas zu vernichten.

Man kann lange darueber diskutieren, ob es Sinn hat Hamas vollstaendig zu vernichten, aber darueber will ich jetzt nicht schreiben.

Ich moechte nur, dass ihr versteht, was es heisst, als Soldat an einer Bodenoffensive in bebautem Gebiet teilzunehmen… es ist gefaehrlich, sehr gefaehrlich.  Continue reading →

 

Ulrich J. Becker, 15. Tamus 5774, Jerusalem

gaza panzer

Israel bereitet sich weiter auf eine Bodenoffensive vor

 

Eine bescheidene Vermutung von mir ueber den Weitergang, von dem was ich bei Netanjahu und Benet so raushoeren kann und was man von der Armee so verstehen kann (und in Betracht gezogen, wie wenig Glaubhaftigkeit Obama mit seinen Waffenstillstandsbemuehungen in Israel noch hat):

 

Es wird eine lange, gruendliche Bodenoperation gegen die Hamas seien, die am Ende den Philadelphiekorridor (aegyptische Grenze zu Gasa) wieder in israelische Haende bringt und so auf lange Sicht den unkontrollierten Raketenfluss aus dem Sinai beenden wird.

Es wird nicht leicht sein. Es wird viele Opfer geben, aber die momentane Situation, wo der Grossteil Israel unter direkten Raketenterror steht (dessen Ausmass sich ohne Kipat Barsel kaum ausmalen kann), darf sich aus Gasa so nicht wiederholen.

Es ist eine strategische Bedrohung geworden, die strategisch geloest werden wird.

Ulrich J. Becker, 14. Tamus 5774, Jerusalem

Diesen Abend waren wir nicht nur in Jerusalem wieder im Schutzraum mit den Kindern, sondern die Hamas beschoss vor allem Zentralisrael ab 21:00 Uhr mit einer grossen Salve Raketen, wie die Hamas bereits vorher angekuendigt hatte, um u.a. ihre intakte Koordination und Organisation zu demonstrieren.

nordgasastreifen

Moegliches erstes Aktionsgebiet der israelischen Armee in Nordgasa (Beith Chanun, Beit Lahija, Teile von Jabalia)

 

Israel gab an, noch diesen Abend in eine naechste Phase im Kampf gegen die Hamas zu gehen.

Die Luftangriffe sollten verstaerkt werden, vor allem in der Gegend um das Viertel ‘Ladschahija/Beit Lahija’ im Nordgasastreifen.

Es wird jetzt auch offen in der Armee berichtet, dass man demnaechst die gesamte zivile Bevoelkerung im Nordgasastreifen aufrufen wird (es wird bereits von Flugblaettern berichtet – die Hamas ruft die Zivilbevoelkerung auf, nicht darauf zu hoeren und vor Ort zu bleiben), das Gebiet zu evakuieren und dann den ganzen Nordgasastreifen am Boden einnehmen wird, um die Langstreckenabschussbasen, deren Grossteil sich in diesem Gebiet befinden soll und ununterbrochen auf unsere grossen Staedte abgeschossen wird, zu neutralisieren.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaJom Artikels von David M. Weinberg. Dies ist noch ein Artikel ueber die Entfuehrung und Ermordung des arabischen Jungens aus Schuafat. Auch wenn wir gerade schon wieder einen Krieg weiter sind, trotzdem eine wichtige Stimme.

david m. weinberg

Muhammad Abu Khdeirs Ermordung scheint ein Grundstein der gegen Israel gerichteten Propaganda zu werden, und zwar mit der falschen Behauptung, dass die Israelis genauso mörderisch seien wie die Palästinenser. Dass die Israelis nur soviel Moral hätten wie die Palästinenser.

 

Ohne in die Defensive zu gehen, oder die nicht zu rechtfertigende und grauenhafte Entführung und Ermordung des arabischen Jungen aus Jerusalem zu rechtfertigen, muss in aller Klarheit festgestellt werden: Alle Vergleiche, die die israelische und die palästinensische Gesellschaft auf die selbe moralische Ebene stellen, erfolgen in böswilliger Absicht und gehen völlig an der Wahrheit vorbei. Die ethischen Maßstäbe Israels und der Palästinenser sind nicht identisch. Der Konflikt ist asymmetrisch in moralischer, politischer und ideologischer Hinsicht.
Israelische Terroristen sind insgesamt nicht zahlreich. Im Verlauf eines über 100 Jahre andauernden Konfliktes gibt es nur etwa eine Handvoll: Ami Popper, Jack Teitel, Yehuda Etzion, Baruch Goldstein, Yona Avrushmi und einige andere. Die Liste der palästinensischen Terroristen füllt dicke Bücher auf dem gesamten Globus, und die Liste ihrer Opfer ist noch umfangreicher.  Continue reading →

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Auch im Azraeili-Tower brachten sich die Menschen im Treppenhaus in Sicherheit. Ich wuerde mal tippen, das hier war im Dreieckigen Tower 😉

 

Tag drei des dritten Gasakrieges. Diesmal kamen auch die Kinder mit in den Schutzraum und wir spielten ein wenig mit Waescheklammern Raketenabfangen. Wichtig ist, als Eltern den Kindern keine uebertriebene Angst oder gar Panik anmerken zu lassen. Sie spuehren das im fruehsten Alter. Man kann langsam mit einem Laecheln und ein paar ruhigen Worten in den Schutzraum gehen, ein Spiel mitnehmen etc..

Wir in Jerusalem haben unseren Bruedern und Schwestern im Sueden den ‘Luxus’ voraus, ganze 90 Sekunden Zeit zu haben um uns in den Schutzraum zu begeben. 90 Sekunden sind viel Zeit. Im Sueden, mit 15 sieht das schon ganz anders aus.

Einige Freunde in Talpiot hoerten fuenf Einschlaege. Zwei nahe und drei ferne. Auch sollen zwei Raketen abgefangen worden sein – diese waeren sicher in bewohnte Gebiete gefallen. In den israelischen Nachrichten wird erst nach laengerer Zeit berichtet, wieviele Raketen wo einschluegen, damit die Hamas nicht eine direkte ‘Feindaufklaerung’ hat und sich dem entsprechend einstellen kann.

Die Gegend um Beer Schewa bekam eine Stunde nach dem Beschuss von Jerusalem dann die bisher schwerste Salve des Krieges bis jetzt: Ca. 50 Raketen im Abstand von wenigen Minuten auf die Beer Schewa Gegend.

Auch Freunde von uns im Suedhebroner Bergland bekamen Alarm, selbst Ein Gedi am Toten Meer, das ferne Mitzpe Ramon und die Wuestenstadt Arad. Hamas will seinen Terror ueberall wissen.

Besonders in Beer Schewa scheint aber die Hamas heute versucht zu haben, Kipat Barsel (Iron Dome) zu ueberlisten, und hatte damit offenbar Erfolg:  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaJom Artikels vom Knessetabgeordneten (Likud) Yariv Levin. 

drei shalits auf dem tempelberg

Diese arabischen Kinder auf dem Tempelberg zeigen das Dreifinger-Victoryzeichen, aus Freude ueber die Entfuehrung/Ermordung unserer drei Jungen…

 

Wir sollten uns selbst nichts vormachen und denken, dass nur die Hamas für die Entführung und Ermordung der drei israelischen Jugendlichen verantwortlich ist. Auch wenn der Angriff von Hamas Mitgliedern ausgeführt wurde, trägt die gesamte palästinensische Gesellschaft die Verantwortung. Denn auf die Nachricht von dem Angriff reagierte die palästinensische Öffentlichkeit, sowohl im Gaza Streifen als auch in Judäa und Samaria, mit großer Freude und mit Feiern. Da nichts die Palästinenser stärker verbindet, als der gemeinsame Hass gegen Juden und Israel und als der Wunsch, aus ganz Israel einen palästinensischen Staat zu machen, war dies nicht direkt schockierend. Es widerlegt nur die Selbsttäuschung so vieler Israelis, die versuchen, den trügerischen Friedensprozess wieder zu beleben.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni (Elyakim Haetzni, als Georg Bombach 1926 in Kiel geboren, ist ehemaliger Knessetabgeordneter, Rechtsanwalt, ‘Siedler’ und Spezialist fuer internationales Recht im Falle Israels.)

 Elyakim Haetzni Photo: GNET

 

Die Verhaftung von Terroristen, die im Zug des Shalit Deals freigekommen waren, hat etwas dazu beigetragen, dass Israel seinen Platz in der Familie der geistig gesunden Nationen wieder eingenommen hat. Aber um aus der isolierten Krankenstation herauszukommen, müssen wir uns mit der Nazi-artigen Propaganda und dem Erziehungssystem befassen, das von Mahmoud Abbas in Ramallah geführt wird. Dieses hat genauso viel Verantwortung für die Entführung und Ermordung von Juden, wie das, wofür Julius Streicher, der Herausgeber der Nazi-Zeitung “Der Stürmer” zum Galgen verurteilt wurde.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetztung dieses Palestinian Media Watch Artikels.

fatch

Nur vier Tage nach der Entführung der drei israelischen Jugendlichen hat die Fatah Bewegung des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas ein Video auf ihrer Facebook Seite veröffentlicht. Dort verspricht die Fatah den Israelis: “Tod ist nahe.” [Facebook, “Fatah – The Main Page,” June 16, 2014]  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 26. Siwan 5774, Jerusalem

die Siedler sind unser Unglueck WDR

 

 

Unter der ‘netten’, radikalen Ueberschrift Die Sielder sind die Gefahr!, die sehr an Aufrufe der Nazis gegen die ‘juedische Gefahr’ erinnert, hetzt der WDR heute gegen Juden, die in Judaea und Samaria leben.

Dabei macht man sich dort nicht einmal mehr die Muehe – wie sonst ueblich bei antiisraelischen deutschen Artikel -, die gehaessigen Angriffe als ‘Zitate von Interviewten’ und ‘Meinung Anderer’ zu tarnen und in Anfuehrungszeichen zu setzen, um sich so von vornherein moeglicher Kritik der einseitigen Antiisraelhetze zu entziehen, waehrend man beim Leser trotzdem den erwuenschten Judenhassenden Effekt erzeugen kann. Das scheint aber gar nicht mehr noetig. Der Juden Siedlerhass ist in der Mitte laengst angekommen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, 21. Siwan 5774, Jerusalem

gleichschaltung israelhass

Israel wird ueberall als Taeter dargestellt, gerade wenn es das Opfer ist…

 

Ich hatte es bereits ueber die Tagesschau und den SPIEGEL in den ersten Tagen der Entfuerhung geschrieben, aber die hetzerische Art und Weise, wie viele deutsche Medien momentan ueber die Entfuehrung der drei Jungen und der Suche nach Ihnen berichten, ist einfach unfassbar.

Wie bereits gesagt: Kein Mitgefuehl, null Bereitschaft fuer eine Zeile, die die drei Jungen das seien laesst, was sie sind: Opfer eines grausamen, antisemitischen Verbrechens – auf dem nach Hause Weg von der Strasse gekidnappt, weil sie Juden waren.

Beeindruckend ist, wie Quellenuebergreifend sich die deutsche Presse weigert, diese israelischen Opfer als Opfer zu akzeptieren.

Nein, es waere doch gar nicht sicher, dass sie entfuehrt wurden – hoechstens “verschwunden” sind sie. Dabei hatte Netanjahu klipp und klar gesagt, dass es bewiesen ist, dass sie von einer Terrorgruppe entfuehrt wurden und es gibt auch ein Tonband wo ein Junge wenige Minuten nach der Entfuehrung dem Verschwinden die Polizei anrief und ins Telefon fluesterte “Ich wurde entfuehrt“. Das ist der deutschen Presse egal. Sie sind einfach “mutmasslich” enfuehrt. Sage der Jude, was er wolle.

Und wenn schon entfuehrt, dann kann doch Netanjahu nicht so schnell wissen von wem. Und wenn er es zu wissen vorgibt, sollte er doch Beweise praesentieren. Allein die praktisch-faktische Erklaerung, warum man seine Geheimdiensterkenntnisse nicht unbedingt vor der Oeffenlichkeit ausbreitet, sind hier nahezu sinnlos. Diese deutschen Journalisten wuerde auch das nicht interessieren. Sowieso verdrehen sie Fakten wie und wo sie koennen, um vor allem eine Message rueberzubringen: Wegen ein paar Siedlern, dreht Israel durch und versucht etwaige Sympathien auszunutzen, waehrend Netanjahu der Luege verdaechtigt und der Manipulation beschuldigt wird.

Und ganz wichtig bei der Bebilderung der Artikel: Opfer zeigen verboten!

Bilder der entfuehrten Jungen oder ihrer Eltern, ihre Leid, ihre Traenen, Bilder der vielen Massengebete fuer ihre heilie Rueckkehr etc. – auf keinen Fall!

Was aber prima geht sind israelische Soldaten, Soldaten und wieder Soldaten.

Und psst! Kein Wort davon, dass die lieben Palaestinenser feiern und sich ueber die Entfuehrung freuen.

 

three shalit

Palaestinenser freuen sich ueber die Entfuehrung der drei jungen Juden – mit dem Zeichen der drei Finger, oder auch “Drei Schalit”

 

Der Grad der Gleichschaltung ist beaengstigend. Keine andere Stimme, keine Anteilnahme. Kein Artikel z.B., der die Tonaufnahmen des Anrufs der Entfuehrten erwaehnt (koennte wohl zu viel menschliches Gefuehl oder gar – igittigitt- Mitleid provozieren) oder der z.B. gar die Hoffnung aeussert, dass die Hamas hart getroffen wird. Alles dieselbe Israel-feindliche Propaganda. Hier nur drei Beispiele der letzten Tage (Vorsicht Verwechslungsgefahr – Unterschiede sind schwer zu finden!): Continue reading →

Ulrich J. Becker, 16. Siwan 5774, Jerusalem

חיילי צה"ל בחברון (צילום: AFP)

Wenige im Westen moegen das verstehen, aber diese Enfuehrung drei israelischer Jungen durch die Hamas kann schwerwiegende Folgen haben.

Ich schliesse momentan nicht aus, dass Israel Hamasterrorkoepfe im Gasastreifen gezielt toeten wird. Die darauf folgenden Raketenslaven auf ganz Israel koennten zur Einnahme des Gasastreifens und Vernichtung der Terrorstrukturen in Gasa fuehren.

Israel hat bereits jede groessere Stadt im Sueden mit einem ‘Kipat Barsel’ Raketenabwehrschirm versehen und wie Netanjahu in seiner Pressekonferenz gestern sagte, dass er “…die Anweisungen gegeben habe, alle Truppen fuer jedes moegliche Szenario vorbereiten.”

Ein Satz, der von den westlichen Medien groesstenteils uebergangen wurde.  Continue reading →

Ulrich J. Becker, 16. Siwan 5774, Jerusalem

netanyahu

Wer nach der Entfuehrung auf deutschen Nachrichtenseiten von Tagesschau bis Spiegel surfte, durfte erschauern. Es geht den Nachrichten ueberhaupt nicht um die Entfuerhung oder die Entfuehrten, sondern einzig und allein darum, wen Israel beschuldigt diese Tat begangen zu haben und welchen angeblich kaltbluetigen Nutzen Netanjahu daraus ziehen moechte. Bilder von den Entfuehrten kann man nicht sehen, sondern vor allem grimmig, boese kuckende Netanjahus und israelische Soldaten die ‘Palaestinenser’ festnehmen:  Continue reading →

 

Left to right: Eyal Yifrah, Naftali Frenkel and Gil-Ad Shayer

Ejal Jifrah (19), Naftali Frenkel (16) und Gil-Ad Schajer (16) – die Bilder von links nach rechts – sind die Namen der am Donnerstag abend von einer ‘palaestinensischen’ Terrororganisation entfuehrten Israelis. Sie waren auf dem Weg nach Hause in der Gush Etzion Gegend, als der Kontakt zu ihnen abbrach und die Handies abgeschaltet wurden. Seitdem gibt es keine Spur von ihnen, aber Benjamin Netanjahu hat heute abend klar gestellt, dass es sich endeutig um eine Terrororganisation (und keine Einzeltaeter) handelt, die sie entfuehrt haben, und dass die Taeter aus dem von Machmud Abbas kontrollierten A Gebieten kamen.

Ganz Israel haelt den Atem an und betet fuer ihre baldige und vor allem heile Heimkunft. Ihre Familien warten auf gute Neuigkeiten.  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Israel HaYom Artikels von Dror Eydar.

 

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA den gegenwärtigen Zusammenschluss von Fatah und Hamas sehr viel verständnisvoller betrachten, als unser Bauen in Jerusalem.  Wann wurde Bauen in Jerusalem und in den Siedlungsblocks zu einem “kontroversen” Thema?  Und was soll man von unserer Entschuldigung in dieser grundsätzlichen Angelegenheit halten?

 

Die Beamten der USA sollten dringend die Hamas Charta lesen — dieses politische Programm besteht hauptsächlich aus dem Töten von Juden, an jedem Ort, zu jeder Zeit; diese Charta lehnt alle Vereinbarungen und Kompromisse ab, sie kennt kein anders Ziel, als Israel auszulöschen.  Der “moderate” Präsident der PA Mahmoud Abbas empfand die Umarmung mit dieser Mörderbande als tröstlich.  Tag für Tag werden in der ganzen Welt hunderte unschuldiger Menschen durch islamische Regime und Organisationen ermordet, aber 1500 neue Wohneinheiten in Israel bereiten den Amerikanern Sorgen.  Darum kümmert sich die Supermacht.  Das ist nicht mehr nachzuvollziehen!  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 7. Siwan, 5774

obama_israel

 

Die Absprachen zwischen Israel und der USA – nachdem sich eine Einheitsregierung aus Fatch und Hamas abzeichnete – waren eindeutig, dass die USA die Hamasregierung nicht anerkennen wird.

Im Gegenzug wurde von verschiedenen Stellen schon seit einigen Wochen von einem ‘stillen Baustopp’ berichtet, den Netanjahu de facto durchsetzte, um den absurden Forderungen der Obamaadministration entgegen zu kommen.

Dann, als die offizielle Terror-Regierung kam dann die gewohnte Obama-Ohrenfeige:

Die neue Hamasregierung sei doch eine Regierung von Technokraten und mit der sollte man arbeiten, sagten uns die linken, feschen Obamasprachrohre. Dies nachdem sie hinter Israels Ruecken nach Berichten geheime Gespraeche mit der Hamas gefuehrt hattenContinue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 7. Siwan, 5774

Die australische Aussenministerin Julie Bishop beendet die tedenziose Beschreibung von Ostjerusalem als ‘besetzt’

 

Auf die wiederholte Verwendung des Begriffs “besetztes Ostjerusalem” bzw. “besetzte Gebiete in Ostjerusalem” eines australischen Senators, stellte der Generalstaatsanwalt George Brandis klar – sprechend fuer die australische Aussenministerin Julie Bishop -, dass “keine australische Regierung” den Begriff ‘besetztes Ostjerusalem’ “anerkennt oder akzeptiert“.

Er sagte weiterhin: “Diese tendenzioese Beschreibung […] ist nicht die Beschreibung, welche die Regierung benutzt. […] Die Senatorin … urteilt mit diesem Begriff bereits im voraus ueber die Angelegenheit, nach der sie erfragt.

Und weiter betonte er, dass der endgueltige Status der umstrittenen Gebiete durch die Verhandlungsparteien gefunden wuerden muss, in zwei Saetzen, die sich alle deutschen Politiker hinter die Ohren schreiben sollten, und so fern sie an Wahrhaftigkeit und Unparteilichkeit interessiert seien sollten, unterschreiben wuerden:

 

“Die Beschreibung von Ostjerusalem als ‘besetztes Ost Jerusalem’ ist ein Begriff belegt mit abwertenden Implikationen, der weder angebracht noch hilfreich ist. Es sollte keine und wird keine Praxis der australischen Regierung sein, Gebiete, ueber die verhandelt wird, in einer derart bewertenden Sprache zu beschreiben.”

 

(Times of Israel, Israel HaYom)

 

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 25. Ijar, 5774

papst an sicherheitsmauer

 

Der Papst betet an einem mit antiisraelischer Propaganda bemalten Mauerstueck des Sicherheitszaunes, der Israel vom antisemitischen Terror aus der PA schuetzt – in einer Pose, die an seinen Vorgaenger an der Klagemauer erinnert…

 

In einer gerechten Welt, waere der Papst Franziskus nicht erst per jordanischem Helikopter nach Bethlehem gefolgen und danach weiter zum Ben Gurion Flughafen um Israel offiziell nach ‘Palaestina’ zu besuchen. Er waere direkt von Amman zum Ben Gurion Flughafen per Flugzeug geflogen und danach weiter nach Bethlehem.

In einer gerechten Welt, haette der Papst am Tag eines vierfachen Mordes im juedischen Museum in Belgien, ein paar Worte ueber die Fratze des Antisemitismus und des Judenmords in Europa verloren, der zu bekaempfen sei.

In einer gerechten Welt, haette der Papst in Bethlehem ein Trauergebet darueber abgehalten, dass die Moslems in der PA und besonders in Bethlehem arabische Christen systematisch unterdruecken, terrorisieren und aus Bethlehem effektiv vertreiben, wo sie noch vor wenigen Jahrzehten die Mehrheit stellten.  Continue reading →

Renate – die fuer uns oft ehrenamtlich wichtige israelische Nachrichten ins Deutsche uebersetzt, war vor Kurzem in Israel und schrieb diesen Artikel.

Nihad Zahout was let down by then U.S. President Bill Clinton, who was unable to secure her father’s release from an Israeli jail in 1989, but she is looking forward to reuniting with her father when he is finally released on Tuesday. (Photo courtesy Al Arabiya)

 

Die politischen Ungerechtigkeiten gegen den Staat Israel arten bisweilen zur Satire aus. Oder, wie kann man es nennen, wenn der Präsident eines Landes Tränen weint, weil ein vielfacher Mörder in Haft ist? (Sympathy for the Devil / The Gilad Shalit deal: A Palestinian daughter’s long wait for her father’s return)

Im Dezember 1998 besuchte der damalige amerikanische Präsident Bill Clinton den Gazastreifen, begleitet vom mittlerweile verstorbenen palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat. In Gaza wurde ihnen ein palästinensisches Mädchens namens Nihad Zakout vorgestellt, das die Geschichte ihres Vaters Mohamed Zakout berichten durfte, der seit neun Jahren in einem israelischen Gefängnis inhaftiert war.

Das Treffen endete damit, dass ein zu Tränen gerührter Präsident Clinton sein Taschentuch dem weinenden Mädchen reichte, ihr auf die Schulter klopfte und ihr versprach, sich für die Freilassung ihres Vaters aus israelischer Haft einzusetzen.

Die Szene ist erstaunlich, wenn man den Grund für die Gefängnisstrafe bedenkt.  Continue reading →

Im Dezember 2010 berichteten wir hier, dass Deutschland, zusammen mit Obama, Israel mit Druck im UN-Sicherheitsrat erpresste.

Im Dezember 2011 berichteten wir hier, dass Deutschland Israel mit einer moeglichen Stornierung von U-Boot Vertraegen erpresste. Von Israel eingefrorene Gelder an die Fatach-Hamas sollten freigepresst werden.

Jetzt wird berichtet (mehrere Quellen), dass Deutschland Israel mit der Streichung bereits zugesagter Zuschuesse bei einem 500-1000 Millionen Kauf von deutschen Korvetten bestraft. Wie zuvor ist auch diesmal wieder Christoph Heusgen (CDU, aussenpolitischer Berater Angela Merkels) einer der Strippenzieher im antiisraelischen Ohrfeigen.

Was kommt als Naechstes im antiisraelischen Komplex der hoechsten deutschen Regierungsetagen?  Continue reading →

adl umfrage 2014

Die amerikanische Anti-Defamation-League,  die seit Jahrzehten Antisemitismus bekaempft und erforscht hat jetzt eine Grossstudie veroeffentlicht: In mehr als 100 Laendern wurden Umfragen durchgefuehrt (hier mit Uebersichtskarte). Es wurden elf Fragen gestellt, die unterschiedlich heftige antisemitische Stereotype wiedergeben:  Continue reading →

israel 5

Israel wird 66 und ist noch so jung.

Alle, die gerne und zu Recht Israels unglaubliche Leistungen in diesen Jahren hervorheben, moechte ich gerne hinzufuegen, dass all dies erst der Anfang war, der Grundstein vom Grundstein.

Israel ist erst jetzt ungefaehr in die Lage kommen, eine vernuenftige Basis zu haben auf der man etwas grosses Bauen kann.

Man sieht es ueberall, wie seit der Staatsgruendung 1948 alles einmal provisorisch zusammengezimmert wurde, waehrend es jetzt Stueck fuer Stueck auseinandergenommen wird und mit Bedacht, Expertise und zunehmender Perfektion neu gebaut und erweitert wird.

Ich meine nicht nur tatsaechlichen Bau wie in Tel Aviv und in vielen anderen Staedten Israels, wo die maroden Notbauten der Anfaenge mit modernen Komplexen ausgewechselt werden. Ich meine auch Standards, Regulationen, etc. in fast allen Bereichen.

Israel kaempfte die ersten paar Jahrzehnte ums nackte militaerische und wirtschaftliche Ueberleben. Spaeter kam der Wandel weg von einer landwirtschaftsbasierten, semisozialistischen Gesellschaft zu einer modernen, technologischen kapitalistischen – unterbrochen und teilweise leicht zurueckgeworden von Terrorwellen und falschen Friedenseuphorien, die aber auch aus eigener Kraft und Einsicht ueberwunden wurden.

Heute ist Israel endlich in etwa gleichauf mit dem westlichen Durchschnitt – in nur 70 Jahren aus einer Malariaverseuchten Wuestenprovinz zu einem reichen, starken Technologiestaat.

Aber das war nur der Anfang.  Continue reading →

Hier ein wichtiger Artikel, der erfrischenderweise sogar bei HaGalil veroeffentlicht wurde. Originalartikel in der Jerlusalem Post von Gerald Steinberg.

In ihren Reden formulieren deutsche Staatsführer die „moralische und historische Verantwortung“ ihres Landes gegenüber Israel und dem jüdischen Volk nach der Shoah immer wieder von neuem. So sollte es sein: die Erben des Nazi-Regimes können die sechs Millionen nicht wieder zum Leben erwecken, doch sie können helfen, Israel – den Nationenstaat des jüdischen Volkes − vor Angriffen zu schützen. Auf dieser Basis hat die deutsche Regierung wichtige Verteidigungstechnologie – wie z. B. U-Boote − geliefert, um Israels Abschreckungspotential gegenüber dem Iran zu stärken. Und ranghohe Offizielle, unter ihnen Kanzlerin Angela Merkel, haben bekundet, dass sie die Dämonisierung Israels ablehnen. Diese Dämonisierung zeigt sich z. B. in gewissenlosen Aufrufen, Israel zu boykottieren, in der Instrumentalisierung von juristischen Verfahren und Institutionen gegen Israel („lawfare“) und in immer wiederkehrenden falschen Anschuldigungen, nach denen Israel „Kriegsverbrechen“ begangen haben soll.  Continue reading →

schlagring
Der Soldat David von der Nachalbrigade erhob sein Gewehr, waehrend er von teilweise bewaffneten Arabern umkreist wird – Massenweise empoeren sich jetzt israelische Soldaten ueber die disziplinarischen Massnahmen gegen ihn
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Es passiert jeden Tag in Judaea und Samaria: ‘Palaestinenser’ greifen israelische Soldaten mit Steinen und Molotowcocktails an, oder provizieren sie mit wuesten Beschimpfungen, schupsen sie, bedrohen sie, umzingeln sie etc. – zero Angst, weil sie wissen, dass es diesen Soldaten verboten ist effektiv gegen sie vorzugehen und sie im Zweifelsfall den Rueckzug antreten muessen.
Israelische Linke und internationale Judenstaathasser sorgen dafuer, dass immer zig Kameras vor Ort sind, die nur auf diese Augenblicke warten und darauf, dass einer der israelischen Soldaten die Nerven verliert. Oft fachen sie diese Vorfaelle an, um der Welt die Bilder vom ‘boesen Juden’ und der ‘schrecklichen Besatzung’ praesentieren zu koennen.
Die Soldaten duerfen kein schlechtes Licht auf Israel vor der Welt werfen. Ja sie machen sogar Kurse, wo sie lernen muessen, den frechen Angreifern wie englische Paradesoldaten mit Puschelhaube stumm-stramm gegenueber zu stehen und keine Miene zu verziehen. 

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Ulrich J. Becker, Jerusalem, 23. Nissan, 5774

arab gilo

Gilo Street “Tzvia VeIzchak” is now – for Hebrew Google Street View Users – only readbale in Arabic …

 

The last days I and some friends noticed that Google in its Hebrew Version has changed the previously in Hebrew shown street names in the Google Street View into Arabic. First we noticed this in Gilo (see the picture above) – a Jewish neighbourhood in Jerusalem behind the armistice line from 1949 (‘Green Line’).  Continue reading →

Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses offenen Briefs von Eli E. Hertz an Bob Simon, der behauptete die ‘Palaestinenser” werden gedemütigt und unterdrückt.

Der alltaegliche ‘Checkpoint’ fuer Israelis – hier vor dem Supermarkt

 

Wer demuetigt hier wen?

Sie behaupten also, dass die palästinensischen Araber sich gedemütigt und schikaniert fühlen, wenn die israelischen Behörden sie und ihr Gepäck durchsuchen; wenn Checkpoints, Straßensperren, Absperrungen und Ausgangssperren ihrem freien Umherreisen hinderlich sind. Sie sagen, die Araber fühlen sich “eingesperrt”.  Continue reading →

lizenz zum toeten

Mein erste Mail an Filmemacher Egmond R. Koch ueber seinen Film “Lizenz zum Toeten – Wie Israel seine Feinde liquidiert“:  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 16. Nissan, 5774

vardit und almog 2

Unsere Verwandten Vardit und Almog Misrachi im Krankenhaus –  Almog wurde eine Kugel aus der Brust entfernt

 

Als ich am Aussang von Pessach die Nachrichten las, hatte ich den Verdacht, dass es sich um Familie handeln koennte (Befuerchtungen die man ja zuerst oft hat), denn sie redeten von einer Familie die auf dem Weg nach Kirjat Arba war und Alter und Anzahl der Kinder stimmte auch in etwa ueberein.

Erst jetzt stellt sich heraus, dass zwar nicht das Auto mit dem ermordeten Vater zur weiteren Familie gehoerte, aber ein anderes Auto, das getroffen wurde und nach einem Telefongespraech kann ich etwas aus erster Hand berichten:  Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 15. Nissan, 5774

נשרובי צןדרשבין

 

Und wieder erhebt der muslimisch-arabische Terror sein grausames, unmenschliches Haupt:

Familie Misrachi aus Modi’in war auf dem Weg zum Familien-Pessach-Seder in Kriyat Arba. Vater, Mutter und fuenf Kinder von 3 bis 13. Aus wenigen Metern Entfernung erschossen die muslimisch-arabischen Terroristen den Vater Baruch Misrachi (47), verletzten die Mutter mit zwei Kugeln und ein Kind (9), dass in einem anderen Auto mitfuhr.

Die Kinder auf dem Ruecksitz wurden Zeugen, wie ihr Vater starb. Die Mutter wurde in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht und jetzt nach dem Ausgang des ersten Pessachs-Tags kurz entlassen um den uebrigen Familie die schrecklichen Nachrichten zu ueberbringen.   Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 12. Nissan, 5774

John Kerry sagte gerade, dass nur “die beiden Seiten selbst” ausmachen koennen, ob und wie sie zu einem ‘Friedens’vertrag kommen. Nein! Ist nicht wahr?! Wie hat er das nur ausgegruebelt? Aber wo er Recht hat, hat er Recht. Nur schade, dass er diesen Ansatz nicht schon vor einem Jahr einsah. So haette er sich seine Monatelangen Reisen und „messianische“ (Israels Verteidigungsminister Yaalon) Verausgabung ersparen koennen und der USA einen weiteren Verweis auf ihre internationale Inkompetenz und uns vor allem auch die freilaufende Massenmoerder und Kriegsverbrecher und viel Leid bei den Familien der Ermordeten.

Er haette uns nur fragen muessen. D.h. wir haben es eh alle immer wieder gesagt, er haette nur hinhoeren muessen. Anstattdessen entschlossen sich er und sein israelkritischer Boss wieder einmal gegen die Friedensmauer zu rennen, Israel massiv unter Druck zusetzen, zu Terroristenfreilassungen zu zwingen, waehrend sie stillschweigend hofften, dass die ‘Palaestinenser’ am Ende einfach die Geschenksendung ‘Palaestina’, die ihnen auf dem goldenen Obama-Teller praesentiert werde, unterschreiben wuerden. Es zeigt, dass sie vor allem die ‘Palaestinenser’ nicht verstehen. Continue reading →

Ulrich J. Becker, Jerusalem, 28. Adar Beth, 5774

Die Obama-Administration zeigt erwartungsgemaess weiter, dass sie nicht Vermittler im Konflikt, sondern Vertreter der “palaestinensischen”-arabischen Positionen sind, wenn Sie jetzt angeblich die PA Drohung uebernehmen, dass die PA zur UN gehen wird (und die USA dann leider nichts mehr fuer Israel tun kann), wenn Israel nicht unweigerlich weitere Kriegsverbrecher und Zivilistenmoerder fuer nichts freilaesst, ausser dass man dann so guetig waere um mit uns darueber zu reden, was wir ihnen geben koennen. Vielleicht mit uns reden. Continue reading →